Millie Manders and The Shutup, aus London und Norwich, schaffen einen genreübergreifenden Punk-Sound, der sich nicht ignorieren lässt. Mit Texten, die mal humorvoll sind, mal fesseln oder gesellschaftliche Normen hinterfragen – gepaart mit beeindruckender stimmlicher Vielseitigkeit, sägenden Gitarren, unwiderstehlichen Bläser-Hooks und einer treibenden Rhythmusgruppe – liefert die „Millie Manders Music Machine“ eine geballte Ladung roher Punk-Fusion mit enormem Pop-Appeal.
Mieze Monsta and the Kings of Kool machen Rock, der sich von New Wave, Stoner Rock, Punk und Ska inspirieren lässt. Starke Riffs und klare Linien mit punkoidem Chic kennzeichnen ihre eigenen Songs. Wenn gecovert wird, dann Songs von PJ Harvey. Dass sie damit zwischen allen Stühlen sind, stört sie kein bisschen, denn da ist wenigstens ausreichend Platz. Die Münchner Band gibt es seit 2017.
Scrumblers:
Lechsend ist nicht UK - Buchdorf und Rehau sind es vermutlich auch nicht. Und trotzdem klingen die Scrumblers so, als wären sie irgendwo aus einem Keller in Liverpool oder Manchester gefallen! Nur eben auf deutsch. Rau, melancholisch, mit leichtem Hang zur Theatralik. Die Scrumblers stehen für Gegensätze: Für Walzer und Pogo, für Stadt und Land und ganz besonders dafür, nicht aufzugeben. Nach Support-Slots für Bands wie Cryssis oder den Broilers wurde es ruhig. Jetzt sind sie wieder da, mit ihrem neuen Album "Zwischen Liebe und Lärm". Ganz anders und doch eigentlich wie immer, denn Heimat ist da, wo es weh tut.