In ihrer ganz eigenen Art tragen sie die Musik des US-amerikanischen Südens in die Welt – Megan und Rebecca Lovell vom Gesangs-Duo Larkin Poe. Mit ihrem Musikstil aus Southern Rock, Blues und Folk kreieren sie eine musikalische Atmosphäre, die einen in die weiten Landschaften der Südstaaten der USA trägt.
Als Roots-Rock-Band verbinden Larkin Poe den klassischen Rock mit seinen Wurzeln, der in der Folk Musik liegt. Starke Gitarrenriffs und Slide-Gitarren sorgen für lässige Vibes und die kraftvollen Stimmen der Lovell-Schwestern für die passende gesangliche Untermalung. Dabei kreuzen sie die traditionellen Musikelemente immer wieder mit modernen Ansätzen. Der Sound der Südstaaten erlebt sein ganz spezielles Comeback.
Und das nicht ohne Grund durch die beiden Schwestern, denn sie sind selbst tief mit dem Süden verwurzelt: Aufgewachsen in Atlanta im Bundesstaat Georgia ist ihnen der kernige Roots-Rock quasi in die Wiege gelegt worden. 2005 starteten die Schwestern ihre musikalische Karriere mit der Akustik-Band Lovell Sisters, noch mit ihrer älteren Schwester Jessica. Erfolgreich konnten sie zwei Alben veröffentlichen und tourten vier Jahre lang von Veranstaltung zu Veranstaltung, bis sie 2009 ihre Auflösung bekanntgaben. Doch nur ein Jahr später erschienen Rebecca und Megan Lovell zurück auf der musikalischen Bildfläche als Larkin Poe – benannt nach ihrem Ur-Ur-Ur-Großvater. Von da an ging es für die beiden erst richtig los.
Sie unterstützten Künstler wie Elvis Costello, Keith Urban und Conor Oberest, später führte sie ihre eigene Tour einmal quer durch Nordamerika. Larkin Poe umrundeten einmal den Globus – von Nashville bis nach Neuseeland – und machten nebenbei so richtig Karriere. Nach ihren ersten beiden Studioalben „KIN" (2014) und „Reskinned" (2016) wurden sie für ihr drittes Album „Peach" (2017) von der Blues Foundation als „Best Emerging Artist" nominiert und später sogar für einen Grammy.