1999 in einem abgelegenen kleinen Dorf Norwegens: Marie Ulven, das
Girl in Red, wird geboren. Sie wächst mit ihren Geschwistern zusammen bei ihrer Mutter in Skandinavien auf und tritt schon früh den Weg zur Musik an. Fingerboarding ist Vergangenheit – die junge Marie Ulven entdeckte das Gitarrenspielen für sich. Sie schrieb eigene Songs, sang und zupfte auf ihrer Gitarre. Als sie schließlich ein eigenes Mikrofon geschenkt bekam, war Ulven klar, sie will einmal groß raus.
Unter dem Künstlernamen Lady X lud sie erste norwegische Lieder bei diversen Streaminganbietern hoch. Wenig später generierte sie als Girl in Red mit ihrer Single „I Wanna Be Your Girlfriend" mehrere tausend Views.
Versiert, scharfsinnig und eigenständig – intime House-Pop-Songs über queere Romantik und geistige Gesundheit schießen die Queer-Ikone an die Spitze des Indie-Pop. Ohne die Unterstützung sämtlicher Plattenfirmen oder bekannter Prominenter ging Marie Ulven 2018 viral. Ihre melancholische Gitarrenmusik bietet besonders queeren Teens eine wohlfühlende Projektionsfläche.
2020 gewann Marie Ulven den norwegischen Grammy Award für die beste neue Künstlerin und erhielt ein Jahr später von der Recording Industry Association of America die Auszeichnung Gold für ihre Singles. Daraufhin brachte sie ihr Debütalbum „If I Could Make It Go Quiet" raus und überzeugte ihre Fans mit einem sehr poppigen Sound.
Von depressiv bis euphorisch – die scharfsinnige Indie-Queen nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie singt offenherzig und detailliert über Suizidgedanken, Mental Health und insbesondere über Queerness. Von allen gehört werden, aber niemanden hören – so bahnt das Girl in Red sich den Weg zur Weltherrschaft der Popmusik.