Dieses Jahr bringt das Theater Mittendrin der mebus körmann stiftung ein Stück über Zuversicht, Empowerment und die Kraft inklusiven Lebens auf die Bühne.
Die Geschichte ist so einfach wie das Märchen vom Schneewittchen: Eine feste Gruppe wird zum Helfer für einen Menschen, der ein Problem mit einer bösen Person hat und gerät dadurch selber in Schwierigkeiten.
Die inklusive Wohngemeinschaft WG SIEBENSTERN wird gegründet und lebt miteinander. Unterschiedliche Typen und Charaktere nehmen jeden in der WG so, wie er oder sie ist, und jeder ist kompromissbereit. Schwierigkeiten werden besprochen und Lösungen gesucht.
Im nahegelegenen Wald lebt ein Waldaktivist, der sich vehement dagegen wehrt, dass sein heiß geliebter Wald gefällt werden soll. Trotzdem wird er verjagt und landet zufällig in der WG. Die Mitbewohner nehmen ihn freundlich auf und unterstützen ihn sogar tatkräftig bei der Rettung des Waldes. Sie organisieren eine große Demonstration, und der Aktivist hält eine flammende (in unserem Falle gesungene) Rede.
Der böse Waldbesitzer ist dummerweise gleichzeitig der Vermieter der Wohngemeinschaft und macht auch der WG SIEBENSTERN Schwierigkeiten.
Wie im Märchen gibt es ein glückliches Ende …, aber das wird hier noch nicht verraten.Die Theatergruppe hat dieses Stück aus eigenen Ideen entwickelt und erarbeitet. Jeder Mitspielende ist gleichberechtigt und alle Ideen sind gleich wichtig.