1992 - Mira hat das Abitur bestanden. Sie möchte studieren, aber ihre Eltern verwehren ihr diesen Wunsch. Für Mira gibt es keine Chance zu ergreifen, sondern eine Ordnung zu akzeptieren. Es stellt sich die Frage, warum die Wünsche des einen als Argumente zählen und die Wünsche der anderen als Träumerei abgetan werden.
1992 ist kein historisches Datum. Es ist ein Spiegel. Die Sätze, die auf dieser Bühne fallen, sind als Gedanken nicht ausgestorben, sie haben nur ihre Formulierung geändert. Das Kölner Geschichtenhaus erforscht in dieser Tragödie patriarchale und klassistische Strukturen. Das Stück enthält Darstellungen von Gewalt, explizite Sprache und bedient misogyne und rassistische Stereotype.
Nicht geeignet für Kinder.
Dauer: ca.80 Minuten