Goldene Zwanziger, pulsierende Großstädte und eine Musik zwischen überschäumender Lebensfreude und gesellschaftlichem Umbruch: Mit ihrem Programm „Opium – Im Rausch der 20er-Jahre“ entführen der Cellist Eckart Runge und der Pianist Jacques Ammon das Publikum in eine faszinierende Epoche. Ihr moderiertes Kammerkonzert verbindet klassische Meisterwerke mit Tango, Jazz und Filmmusik und lässt die unverwechselbare Atmosphäre der Metropolen Berlin und Paris wieder aufleben.
Im Mittelpunkt stehen Kompositionen und musikalische Einflüsse einer Zeit, in der traditionelle Formen auf neue Rhythmen und künstlerische Experimente trafen. Werke von Maurice Ravel, George Gershwin, Kurt Weill und weiteren Komponisten spiegeln die musikalische Vielfalt der 1920er-Jahre wider. Dazu kommen eigene Arrangements für Violoncello und Klavier sowie musikalische Verbindungen zur erfolgreichen Fernsehserie „Babylon Berlin“, an deren Filmmusik Runge und Ammon mitgewirkt haben. Zwischen beschwingten Tanzrhythmen, melancholischen Melodien und virtuosen Passagen entfaltet sich ein abwechslungsreiches Klangbild.
Eckart Runge, langjähriges Mitglied des renommierten Artemis Quartetts, und Jacques Ammon verbindet eine jahrzehntelange musikalische Zusammenarbeit. Gemeinsam überschreiten sie mit großer Selbstverständlichkeit die Grenzen zwischen Klassik und Unterhaltungsmusik. Mit ihren persönlichen Moderationen eröffnen sie zusätzliche Einblicke in die Werke und ihre Entstehungszeit. Ein atmosphärischer Konzertabend voller musikalischer Entdeckungen, Leidenschaft und nostalgischem Charme.