In dem kürzlich erschienenen Band „Luft zum Leben“ führt uns die spät berühmt gewordene Helga Schubert die Ausbeute ihres langen schriftstellerischen Lebens vor und zeigt, wie außergewöhnlich beständig ihr Blick auf das Menschliche geblieben ist, nämlich der einer „Zuversichtsautorin“, wie es in der FAZ heißt. Warm und lakonisch zugleich ist die Einladung der Autorin zum Gang durch ihr Werk. Hellsichtig und sehnsüchtig, beklemmend und hoffnungsvoll erzählt sie darin von der Liebe zum Leben unter allen Umständen.