PUR gehört ohne Zweifel zu den bekanntesten und erfolgreichsten Bands Deutschlands. Und auch noch ein Vierteljahrzehnt nach ihrer Gründung, werden sie gefeiert, ihre Lieder mitgesungen und PUR zur Kultband erklärt.
Der große Erfolg kommt nicht von ungefähr: Schon früh widmeten sich die fünf Jungs aus dem Schwabenland der Musik. 1975 gründeten die Teenager Roland Bless und Ingo Reichl die Band Crusade. Kurz darauf stießen Hartmut Engler und Joe Crawford dazu, bis 1981 Rudi Buttas die Formation komplementierte. Zwischenzeitlich hießen sie nun Opus, bis sie sich 1985 endgültig in PUR umbenannten.
Nicht lange mussten sie darauf warten, entdeckt zu werden: Bereits ein Jahr nach der Umbenennung gewannen sie den renommierten Bundesrockpreis und erhielten ihren heiß ersehnten Plattenvertrag. Bis zu ihrem Durchbruch gingen einige Jahre ins Land: Der Song „Lena” stieg 1991 in die Charts und wird zum Dauerbrenner. Für das Album „Nichts ohne Grund“ erhielten sie Auszeichnung von der deutschen Schallplattenkritik. Das Album „Seiltänzertraum” hielt sich 1993 über ein Jahr in deutschen Charts und konnte zweifach Platin abräumen. Der Erfolg war endgültig bei den Jungs eingekehrt.
Und er scheint auch nicht mehr abzuklingen: Auch noch Jahrzehnte nach ihrer Gründung ist PUR jedem in Deutschland ein Begriff. Sie stehen für Pop, der sich zwischen Rock und Schlager bewegt und mit seiner Klarheit unter die Haut geht. Der „PUR-Hitmix” wird zu einem Klassiker auf zahlreichen Partys und ist nicht mehr aus der deutschen Pop-Szene wegzudenken. Ihre Preissammlung wird von einem Bambi, fünf Echo Pop und zwei Goldenen Kameras gekrönt und bestätigt letztendlich den enormen Einfluss der Band auf die deutsche Pop-Szene. Songs wie „Abenteuerland”, „Hör gut zu” oder „Ich denk an dich” sorgen für Gänsehaut und melancholische Stimmung auf jedem ihrer Konzerte.