Früher unter dem Namen Colonia Rangers anzutreffen, benannte sich die Gruppe 1983 um und ist seitdem als Paveier bekannt. Der neue Name brachte auch Genre-mäßig frischen Wind in die Band, denn sie konzentrieren sich fortan auf rein kölsche Musik. Der ungewöhnliche Name bezieht sich auf das französische Wort „pavé”, was so viel wie „Straßenpflaster” bedeutet.
Seit der Umbenennung sind die Paveier nicht mehr aus der kölschen Musiklandschaft, geschweige denn aus der Karnevalszeit wegzudenken. Hans Knipp schreibt die Songs der Band. Mit den Titeln „Schön ist das Leben”, „Am Ruusemondach” und „Ich nemm d’r Dom met” kreiert er Evergreens auf jeder Karnevalsveranstaltung. Mit viel Witz, Charme und einer Menge Ironie zeigen die Vollblutmusiker, was sie können. Allein in der Karnevalszeit haben die Paveier stets ca. 200 Auftritte, was ihre Beliebtheit noch einmal unterstreicht. Ihr Song „Leev Marie” wurde zum Sessionshit 2016, wurde von Narren und Närrinnen auf Dauerschleife gehört und erreicht sogar Platz 34 der deutschen Single-Charts. Allein auf Spotify wurde der Song millionenfach gestreamt und hielt sich wochenlang sensationell auf Platz eins der iTunes Charts Schlager. Gründungsmitglied Detlef Vorholt gründete das Label Pavement Records, was sich auf Kölner Mundartkünstler spezialisiert hat. Größen wie Kasalla, Cat Ballou, Brings, die Bläck Fööss oder die Räuber gehören dem Label an.
Auch nach Aschermittwoch stehen die Paveier regelmäßig noch auf der Bühne und begeistern ihre Fans mit großartigen Bühnenshows und verbreiten jedes Mal absolute Partystimmung. Mit den Jahren verjüngte sich die Band, die mittlerweile zu sechst auf deutschen Bühnen steht. Gründungsmitglieder und „alte Hasen” wie Detlef Vorholt, Klaus Lückenrath und „Bubi” Brühl liefern zusammen mit den frivolen Vollblutmusikern Sven Welter, Markus Steinseifer und Johannes Gokus stets ein Feuerwerk an kölscher Musik für ihr Publikum ab. An Paveier kommt keiner vorbei, der ausgelassen zu kölscher Musik feiern und tanzen möchte. Sie sind Urgesteine der Kölner Mundart und werden es noch lange bleiben.