Viktor Pascow ist nicht nur ein Charakter in Stephen Kings „Friedhof der Kuscheltiere“, sondern auch Namensgeber der deutschsprachigen Punkband Pascow: 1998 gründeten die Brüder Alexander und Oliver Thomé die Band in Gimbweiler. Die Bandmitglieder nutzen ihren Bandnamen als fiktiven Nachnamen – Alex Pascow, Swen Pascow, Flo Pascow und Ollo Pascow.
1999 veröffentlichte die Band ihre erste Demokassette „The Charles Bronson Gay Club“. Kurz darauf gründeten Sie ihr Independent Label Kidnap Music, über das sie heute noch ihre Musik veröffentlichen und kleineren Bands die Chance geben ins Musikgeschäft einzusteigen.
Ihr Debütalbum „Richard Nixon Gay Club“ erschien 2004. Im Laufe ihrer Musikkarriere experimentierten sie mit Elementen aus verschiedenen Genres – dabei bringt jedes Bandmitglied seine eigenen Ideen und Vorlieben ein. Herausgekommen sind die Alben „Geschichten, die einer schrieb…“ und „Nächster Halt gefliester Boden“. So fanden Pascow nach und nach ihren Klang, in dem sich Elemente aus Rock, Punk, Metal, Deutschrock und Indierock vermischen. Mit Ihrem sechsten Album „Jade“ schafften sie es erstmals in die deutschen Albumcharts auf Platz 47. Und der Erfolg reißt nicht ab – so spielten Pascow 2022 als Eröffnungsact Toten Hosen in Kassel.
In ihren Texten geht es nicht nur um altbekannte Themen – vielmehr bauen sie ihre Songs immer wieder auf popkulturellen Referenzen auf. Besonders Stephen Kings Romane tauchen dabei regelmäßig auf, aber auch Referenzen zu „Star Wars“ oder dem Dichter Charles Bukowski sind zu finden.
Pascows Konzerte überzeugen mit einer auf den Beat abgestimmten Lichtshow ohne überflüssiges oder hektisches Geflacker. Damit bildet die Musik den unverkennbaren Mittelpunkt und lädt zum ausgelassenen Tanzen und Headbangen ein.