Kasabian bedienen eine ganze Palette an Musikrichtungen und machen sich damit so unverwechselbar wie einzigartig: Mit ihrer Musik zwischen Rock, Elektro, Hip-Hop und Britpop spielen sie in Europa, Nordamerika und auf den verschiedensten Festivals dieser Welt und tragen damit ihren außergewöhnlichen Stilmix in die Welt.
Kasabian stammen aus der Mitte Englands: In der Umgebung Leicesters trafen sich Tom Meighan, Sergio Pizzorni und Chris Edwards und hatten eines gemeinsam: die Leidenschaft für Musik. In dem unbedingten Willen, diese auch auszuleben, gründeten sie 1997 die Band „Saracuse", aus der mit Beitritt des vierten Bandmitglieds Christopher Karloff schließlich „Kasabian" wurde. Der Name ist eine Anlehnung an Linda Kasabian, Ehefrau des berühmt-berüchtigten Massenmörders Charles Manson. Trotz des eher düster daherkommenden Kontextes des Bandnamens, hat die Musik Kasabians doch wenig Bedrückendes: Eingängige Melodien, harmonische Stimmlagen und abwechslungsreiche Sounds, die jedes Musikhören von Kasabian zu einem Erlebnis machen.
Nach ihrem ersten Demo-Tape 1999 sollte es noch fünf Jahre dauern, bis sie ihr Debüt „Kasabian" rausbrachten. Der Erstling begeisterte Kritiker*innen wie Musikliebhaber*innen gleichermaßen. Die Platte kletterte bis auf Platz 4 der britischen Albumcharts und räumte Dreifachplatin ab. Das Folgealbum „Empire" (2006) erklomm sogar den Spitzenplatz und erspielt Doppelplatin. Mit dem Bilderbuchstart hörte es jedoch nicht auf, sondern ging im selben Stil weiter: Die Folgealben mit den kreativen Namen „West Ryder Pauper Lunatic Asylum", „The Velociraptor!" und „48:13" landeten ebenfalls alle auf Platz 1, brachten Platin bzw. Doppelplatin rein und bewiesen das musikalische Talent Kasabians nur noch mehr. Als Vorgruppe der Rolling Stones und U2 konnten sie sich ihres Ausnahmetalents ohnehin sicher sein.