Der unverwechselbare Mix aus jazzigem Rock und melodischem Pop mit klassischen Klaviertönen machte Jamie Cullum zu einem der bekanntesten Crossover-Künstler Großbritanniens und einem Musiker mit Alleinstellungsmerkmal. Sowohl mit genialen Neuvertonungen bekannter Songs als auch mit Eigenkreationen erobert der Brite das Musikbusiness, zunächst in seiner Heimat und kurz darauf auch weltweit.
Geboren wurde Jamie Cullum 1979 in Essex. Das Talent und der Hang zur Musik wurden ihm von seiner kosmopolitischen Familie – sein Vater stammt aus Israel, seine Mutter aus Burma – geradezu vererbt. Seine Eltern spielten in der Band „The Impacts". Schon früh spielte Cullum selbst Klavier, Gitarre und nahm Gesangsunterricht. Eigentlich liegen seine musikalischen Wurzeln im Jazz, doch versteht er es, mit verschiedenen Genres seinen ganz eigenen Stil zu mischen. So mixte er 2010 beispielsweise Rihannas „Don't Stop The Music" mit einer guten Portion Jazz in einer ganz neuen Form.
Dass dieser Kurs Erfolg haben sollte, deutete sich schon mit seinem offiziellen Debütalbum „Pointless Nostalgic" im Jahr 2002 an. Das Werk stieg in seiner Heimat sogleich in die Charts ein, verteidigte den Platz einige Wochen und sicherte sich Gold. Schon im darauffolgenden Jahr debütierte der facettenreiche Künstler mit „Twentysomething" auch in den Charts weltweit: Platzierungen in sämtlichen europäischen Ländern und in den USA sowie Gold (Österreich, Schweiz) und Dreifachplatin (Großbritannien) folgten.
Auch große Filmemacher wurden auf den Ausnahmekünstler aufmerksam. So steuerte er beispielsweise zu den Filmen „Grace is Gone" (2007) und „Gran Torino" (2008) den Soundtrack bei und unterstrich damit nochmals seine Bedeutung in der internationalen Musikszene. Mal emotional, mal mit purer Gute-Laune-Stimmung transportiert er seine Leidenschaft für die Musik direkt in die Herzen seiner Fans.