Tiefe Stimme, etwas melancholisch, eingängige Rhythmen – das ist die Musik von Fil Bo Riva. Der Deutsch-Italiener beweist sich mit einem spielerischen Mix aus Singer-/Songwriter-Pop, Folk und Soul. Im Mittelpunkt steht stets seine charismatische Stimme, mit der er gekonnt die Stimmung seiner Songs auf die Zuhörer überträgt.
Fil Bo Riva ist ein echter Europäer: Filippo Bonamici wurde 1992 in Rom als Sohn eines Italieners und einer Deutschen geboren. Weil er so sehr im Musikmachen aufgeht und die Schule darunter litt – mit zehn Jahren bekam er eine Gitarre geschenkt – schickten ihn seine Eltern auf ein Internat nach Irland. Nach dem Abitur zog es ihn für kurze Zeit nach Madrid, bis er über einen Umweg zurück nach Rom schließlich in Berlin Fuß fasste, um Produktdesign zu studieren. Doch Fil Bo Riva merkte bald, was er schon im Kindesalter wusste: Eigentlich wollte er Musik machen. Also brach er das Studium nach zwei Jahren ab und sang sich als Straßenmusiker durch Berlin.
In dieser Zeit machte er zwei fruchtbare Bekanntschaften, mit denen er heute als „Projekt, in dem Freunde ihre Leidenschaften kombinieren" Musik macht. Er lernte den Gitarristen Felix A. Remm und den Mighty Oaks-Produzenten Robert Stephenson kennen, seine wichtigsten Unterstützer. Dass die Musik Fil Bo Rivas ankommt und Laune macht, wurde schnell deutlich: Drei ausverkaufte Tourneen, Konzerte in Paris, London, Mailand und Amsterdam. Auf die erste EP „If You're Right, It's Alright" (2016) folgt 2019 das erste Album „Beautiful Sadness". Auf der Platte vereinte Fil Bo Riva all seine kulturellen Einflüsse. Die Texte sind hauptsächlich auf Englisch, es gibt starke Refrains nach den britischen Vorbildern Mumford and Sons und Arctic Monkeys, einige Passagen auf Italienisch, wenn es ums Schwelgen und Träumen geht und daneben leichte, lockere Elemente, die wie ein Sommer in Berlin klingen. Fil Bo Riva stellt sein Talent in einem spielerischen Klangwechsel unter Beweis, den seine tiefe, charismatische Stimme eint.