Wie aus dem Nichts war der Name Felix Jaehn 2014 auf einmal ganz weit oben in den weltweiten Charts zu lesen. Australien, Europa, Nord-Amerika – wie hat der damals 20-jährige quasi über Nacht einen so erfolgreichen Welthit landen können? Mit seinem Remix von „Cheerleader", einem Song des jamaikanischen Sängers Omi, verschob er den Track von Reggae in den Elektro-Pop und Deep House und landete damit prompt einen Volltreffer bei den Fans der Genre. Seit seinem ersten Hit ist Jaehn nun regelmäßig in den deutschen Charts vertreten. Dabei remixt er bekannte Songs anderer Künstler, wie „Ain't Nobody" und „So close" als nur zwei Beispiel-Singles von vielen.
Ob auf den Dancefloors kleiner Clubs oder vor riesigem Publikum auf Konzerten und Festivals: Heute sind Jaehns Produktionen allgegenwärtig und jeder kennt den 1994 in Hamburg geborenen DJ. Seine Beats sind fröhlich, modern und nicht selten entwickeln sich landesweit zu Sommerhits. Zwei Jahre nach seiner Debütsingle wurde er dafür mit dem Bambi in der Kategorie „Entertainment" ausgezeichnet.
2018 brachte der DJ dann auch erstmals ein bis auf wenige Ausnahmen selbst geschriebenes Album heraus. Das schlicht "I" betitelte Debütalbum enthält insgesamt 25 Studioaufnahmen, unter denen sich gleichermaßen elektronische und harte Beats, wie auch langsamere, träumerische Songs finden. Jaehn gibt selbst an, dreieinhalb Jahre an dem Projekt gearbeitet zu haben. Durch seinen internationalen Erfolg der gemixten Songs, fiel es ihm zunächst schwer, seinen eigenen Sound zu finden. Doch seine Produktion reihte sich mühelos in seine bisherigen Tracks ein – die erste ausgekoppelte Single „Jennie" hielt sich 26 Wochen in den deutschen Charts.
Mit seiner Musik begeistert er einfach die Massen. Er füllt Arenen, spielt auf Festivals, legt in Clubs auf und hat dabei gelernt, seine Fans ordentlich anzufeuern. Er steht auf DJ-Pults, springt auf der Bühne herum und gibt den Fans dabei genau da, was sie wollen: gute Laune und eine Menge tanzbarer Beats.