Die
Bundeswehr kann auch musikalisch auf ganzer Linie überzeugen, wie die Big Band der Bundeswehr seit Jahren beweist. Sie zieht das Publikum mit ihrer rhythmischen Musik und virtuos gespielten Blechblasinstrumenten in den Bann.
Big Bands sind seit den 1920er Jahren weltweit bekannt. Sie werden als Jazz-Bands beschrieben, die durch unterschiedliche Blasinstrumente und einer Rhythmusgruppe besetzt sind.
Die Big Band der Bundeswehr wurde 1971 auf Initiative von Helmut Schmidt als Showorchester der Bundeswehr gegründet. Statt Marschmusik und Blaskapelle sind sie der
moderne Sound für eine moderne Armee. Die Band ist in der Mercator-Kaserne in Euskirchen stationiert und tourt ganzjährig durch Deutschland. Die Musiker sind für Engagements bei Benefizveranstaltungen bekannt und treten auch immer wieder in Fernsehsendungen oder auf Auslandstourneen auf. Die Musiker*innen sind aber nicht nur europaweit gefragt, sondern beweisen sich wekltweit.
Der erste öffentliche Auftritt des Showorchesters fand am 26. Mai 1972 bei der Einweihung des Münchner Olympiastadions statt. Mit den 80.000 Zuschauer*innen vor Ort wurde dieses besondere Ereignis auch live im Fernsehen übertragen. Spätestens nach diesem Auftritt kennt ganz Deutschland die Big Band der Bundeswehr. Über die Jahre werden die ausgefeilten Bühnenshows das Markenzeichen der Band und das Publikum feiert sie dafür.
In einem Verteidigungsfall werden alle Mitglieder der Band im Sanitätsdienst eingesetzt, wofür sie einmal im Jahr eine Schwerpunktausbildung ablegen müssen.