Der Stuttgarter Stadtteil Rot hat ihn geprägt. Dardan Mushkolaj wurde hier 1997 als Sohn kosovo-albanischer Eltern geboren. Als Jugendlicher geriet er einige Male mit der Polizei aneinander. Doch als sein jüngerer Bruder ihm den englischen Musikstil Grime zeigte, fand er Inspiration in der Rap-Musik und entdeckte sein Talent.
Besser konnte es für den aufstrebenden Rap-Star kaum laufen – Ende 2016 ging Dardan mit Rapper Eno und dem gemeinsamen Track „Wer macht para?" viral. Innerhalb kurzer Zeit fuhren die Rapper mehr als 30 Millionen Klicks auf Streamingplattformen ein. Verschiedene Radiosender wurden auf den Newcomer aufmerksam und bezeichneten ihn als einen der vier vielversprechendsten deutschen Rapper für das Jahr 2017.
Dardan wollte an diesen Erfolg anknüpfen und stieg 2017 mit seinem ersten Mixtape direkt in die deutschen Albumcharts ein. Nach seinem Debütalbum „Dardy Luther King" gelang ihm mit seinem zweiten Album „Sorry" 2019 ein weiterer Chart-Hammer. In seinem 2022 veröffentlichten Album „DardyNextDoor" lieferte Dardan jede Menge Ohrwurmmaterial gepaart mit außergewöhnlichen Rap-Skills.
Mehrere ausverkaufte Konzerttourneen, Studioalben und unzählige Festival-Shows später gehört Dardan zu den beliebtesten Deutsch-Rappern. Seine zahlreichen Auszeichnungen – 7 Mal Gold, 2 Mal Platin und einmal Doppelplatin – beweisen sein Können. Dank seiner vielen erfolgreichen Hits wie „Habibi", „B.I.B.O." und „cOcO MAmA" zieht Dardan Kooperationen mit Monet192, Summer Cem, Raf Camora und OMAR an Land. Auch gemeinsam mit dem Deutsch-Rapper Cro stürmte er mit „Cloud 7" die Charts.
Dardan lässt sich nicht auf einen Rap-Stil festnageln: Sentimentale, elegante Parts mit orientalischen Melodien wechseln sich mit Straßenattitude und düsteren Beats ab. Eines haben seine Songs aber gemeinsam: ihr charakteristischer, in den Stuttgarter Parks perfektionierter Flow.