Wer eine Mischung aus Pop, Hip-Hop, Elektro und Indie erleben möchte, ist hier genau richtig: Der Produzent Blvth, ausgesprochen [blu:t], kreiert Musik, die genauso ungewöhnlich ist wie sein Name. Blvth, gebürtig Patrick Denis Kowalewski, ist schon lange in der Musikszene unterwegs. Bereits mit 14 Jahren startete er damit, seine eigene Musik zu produzieren. Circa 10 Jahre später machte sich seine Arbeit bezahlt – sein Mix von Sumeras „Wolf" erregte die Aufmerksamkeit von Zalando und wurde prompt für einen Werbespot verwendet.
Danach folgten verschiedenste Remixe für Künstler wie K.Flay oder Gallant. 2017 arbeitete er als Produzent an Caspers Nummer-1-Album „Lang lebe der Tod" mit und steuerte Songs wie „Morgellon" oder „Lass sie gehen" bei. Auch auf Materias Album „1982" arbeitete er als Produzent am Song „Absturz". 2019 war er Executive Producer für das Album von Kraftklub-Frontmann Kummer, „Kiox" – die Platte schoss direkt auf Platz 1 der Charts.
Neben seiner Arbeit für andere Künstler*innen veröffentlicht Blvth vor allem auch eigene Musik: 2016 erschien seine Debüt-EP „7iger", die von einem 15-minütigen Kurzfilm ergänzt wurde. Von da an folgte jedes Jahr mindestens eine EP. 2020 erschien dann sein erstes Album. Ergänzt werden seine EPs von jährlich zwei „Collections" in Kombination mit BLVTH-Couture – seinen heiß begehrten Merch-Kollektionen.
Egal, ob es sich um seine eigene Musik oder Kollaborationen handelt, Blvths Musik zeichnet sich immer durch seinen energetischen Stil und die düstere Soundästhetik aus. Hier treffen Autotune, Grunge- und Trap-Elemente auf Punk-Attitüde. Seine Texte vermitteln dabei eine eher melancholische Stimmung – sein Ziel ist es, genau das rüberzubringen, was er fühlt.
Blvth geht jedoch noch einen Schritt weiter: Statt sich auf seine Musik-, Video- und Bühnenperformances zu beschränken, baut er sich auch außerhalb davon eine Persönlichkeit auf und teilt diese mit der Welt. Fast täglich postet er auf Instagram. Insbesondere während seiner Tour ermöglicht er seinen Fans einen Einblick in seinen Alltag und macht Behind-the-Scenes Aufnahmen. Dadurch schafft er es, eine starke Bindung zu seinen Fans aufzubauen.
Ein Ticket für ein Konzert von Blvth lohnt sich allemal. Wer einen schweißtreibenden Abend im Moshpit nicht scheut, kann sich in die Menge werfen und zu Blvths treibenden Beats die Kalorien von der Hüfte tanzen. Wer lieber am Rand steht erlebt ebenfalls eine großartige, interaktive Show, der man die Leidenschaft des Musikers anmerkt.