Bekannt als eine der Wegbereiter des Britpop begeistert die Band Suede ihre Zuhörer*innen bereits seit den 90ern mit melodischen Gitarrentönen und mitreißenden Texten.
Sänger Brett Anderson und Bassist Mat Osman sind Schulfreunde aus einem kleinen Ort in der Nähe von Brighton. Aus der Arbeiterklasse stammend, entschieden sich die beiden 1989 gemeinsam nach London zu ziehen und die Band Suede zu gründen. Ihr Start war alles andere als perfekt: Mit zwei zusätzlichen Gitarristen und einer Drum-Maschine als Ergänzung liefen die ersten Live-Erfahrungen desaströs. Erst nachdem sie die Drum-Maschine durch einen Drummer ersetzten, starteten die Rockmusiker so richtig durch.
Mit ihrem Debüt-Album landeten sie 1993 auf Platz eins der UK-Charts. 1996 folgten fünf Top-10-Singles und ein Doppelalbum, das ebenfalls in den Top 10 landete. Doch die Band kämpfte mit wachsenden Spannungen untereinander. Wechselnde Bandmitglieder, eine neue Plattenfirma und der mäßige kommerzielle Erfolg einiger Alben mündeten in der Auflösung von Suede im Jahr 2003.
Seit ihrer Rückkehr 2010 überzeugt Suede seine Zuhörer*innen mit neuen energetischen Songs. Bereits mit ihrem ersten neu veröffentlichten Album „Bloodsports“ katapultierten sie sich zurück auf Platz 10 der UK-Charts. Es folgte Platz 6 mit „Night Thoughts“, Platz 5 mit „The Blue Hour“ – „Autofiction“ schaffte es 2022 sogar auf Platz 2 der UK-Charts.
Britische Zeitschriften beschreiben sie als Ikonen, wiedergeboren als Punkrocker. Darin liegt der Charme der Band. Geleitet von den Gründern Anderson und Osman erfinden sie sich und den Sound ihrer Musik immer wieder neu.