Ein Mann mit zwei langen geflochtenen blonden Zöpfen und einer goldenen Bomberjacke, der über Metalkutten rappt – das ist das Musikvideo zu dem Song „Meatlkutte“ , mit dem Romano Anfang 2015 viral ging. Gleichermaßen begeistert und verwirrt, stellte sich das Internet die Frage: Wer ist dieser Romano?
Romanos musikalische Geschichte ist genauso ungewöhnlich wie er selbst: Ende der 90er lernte der gebürtige Roman Geike im Skiurlaub die Metalband Maladment kennen. Sie verstanden sich auf Anhieb und nur kurze Zeit später wurde er ihr Sänger. Nach zwei Alben und einem Plattenvertrag mit BMG entschloss Romano sich, einen anderen Weg einzuschlagen und sich dem Drum and Bass zuzuwenden. Gesagt, getan – gemeinsam mit zwei Freunden gründete er als MC Ramon die Hightekcrew und performte fortan mit ihnen in den verschiedensten Clubs in Deutschland, Polen und Tschechien.
Nach einem kurzen Abstecher ins Techno-Genre neigte sich der Sänger 2005 dem Schlager zu und wurde zu Romano. In der deutschen Musik hat er sich gefunden – im Genre bleibt er jedoch flexibel und so probierte er sich nach dem Schlager im Hip-Hop. Mit Erfolg: Seine Alben „Jenseits von Köpenick“ und „Copyshop“ schafften es in die deutschen Album-Charts. Es folgte eine musikalische Pause – sechs Jahre war es still um ihn. 2023 kehrte er zurück, mit, wie er es nennt, Edel-Pop.
Während Romano sich bezüglich der Genres seiner Musik immer wieder neu erfindet, bleibt eins jedoch gleich: Er möchte mit seiner Musik die Welt zu einem besseren Ort machen, den Menschen Freude und Zuversicht bringen und echte Emotionen erwecken. Dafür nutzt er Themen, wie die Wildnis, Liebe oder auch die Welt außerhalb seiner Heimat Köpenicks, die ihn in seinem eigenen Leben bewegen.