Leidenschaft, Macht und Verrat: In TOSCA entfaltet sich eine packende musikalische
Liebestragödie vor dem Hintergrund politischer Tyrannei.
Rom um 1800 - die Ideale der gestürzten Republik sind verboten, freiheitliches Denken wird gnadenlos verfolgt. Dem ehemaligen Konsul Angelotti gelingt die Flucht aus der Engelsburg – doch der skrupellose Polizeichef Scarpia ist ihm dicht auf den Fersen. Als Angelotti beim Maler Cavaradossi Zuflucht findet, geraten auch er und seine Geliebte, die berühmte Sängerin Tosca, ins Visier des Regimes. Scarpia zwingt Tosca zu einer grausamen Entscheidung: Verrät sie das Versteck des Flüchtigen – oder opfert sie sich selbst, um Cavaradossi zu retten?
Mit der Uraufführung von TOSCA im Jahr 1900 sorgte Giacomo Puccini zunächst für Empörung. Doch das Werk setzte sich durch: ein musikalisches Drama voller Leidenschaft, Spannung und großer Arien, das nicht nur bewegt, sondern auch das Gerechtigkeitsgefühl aufrüttelt. Ein Opernabend voller Intensität, der unter die Haut geht.
Als der italienische Komponist Puccini nach dem Erfolg von LA BOHÈME im Jahre 1900 seine TOSCA zur Premiere bringt, sind Presse und Kollegen entsetzt: Das Politdrama des französischen Erfolgsautors Sardou auf der Opernbühne? Puccinis feine Hände mit Blut befleckt? Doch der wachsende Erfolg gibt Puccini recht, den schockierenden Stoff bearbeitet zu haben, mit dem er nicht – wie bei LA BOHÈME – Tränen ernten, sondern das Gerechtigkeitsgefühl der Menschen.