Ólafur Arnalds verbindet Elektronik, klassische Instrumente und kreative Klangexperimente zu Musik von meditativer Schönheit. Mit „Falling Apart Together“ setzt er auf Nähe statt Distanz.
Ólafur Arnalds verbindet Elektronik, klassische Instrumente und kreative Klangexperimente zu Musik von meditativer Schönheit. Mit „Falling Apart Together“ setzt er auf Nähe statt Distanz.
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Ólafur Arnalds - Falling Apart Together - Zusatzshow - Matinee
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Event-Information
Früher spielte er in Hardcore-Punkbands, heute entwickelt er fragile Soundlandschaften von enormer atmosphärischer Dichte. Sein Musikstudium hat er einst abgebrochen, weil ihm die klassische Musikszene zu elitär erschien. Heute hält er Vorträge vor angehenden Profimusikern über Self-Marketing und das Musikgeschäft. Ólafur Arnalds aus dem Städtchen Mosfellsbær in der Nähe von Reykjavík ist ein echtes Multitalent. Er beherrscht zahlreiche Instrumente – unter anderem Schlagzeug, Gitarre, Banjo und Klavier – und arbeitet erfolgreich als Komponist, Arrangeur und Produzent. Am liebsten aber widmet er sich seinen Klangtüfteleien. Deren Erfolgsrezept ist so einfach wie genial: man verbinde elektronische Einflüsse mit einer klassischen Instrumentierung und würze alles mit einer Prise Chaos. Das Ergebnis ist ein ganz eigener Musikstil von betörender Schönheit und medidativ-entschleunigender Wirkung. Sein jüngstes Projekt „Falling Apart Together“ ist der musikalische Versuch, die Distanz zwischen den Menschen zu überwinden.
In der Welt des isländischen Musikers und Produzenten Ólafur Arnalds verschwimmen die Genres und Klänge. Mit seinen einzigartigen Kompositionen, die zwischen Indie, Neo-Klassik und elektronischer Musik pendeln, hat er sich als einer der herausragendsten Künstler*innen seiner Generation etabliert.
Olafur Arnalds begann bereits in jungen Jahren Schlagzeug, Klavier und andere Instrumente zu erlernen. Während seiner Jugendzeit spielte er Schlagzeug in Bands wie Fighting Shit und Celestine. Doch schon bald entwickelte er ein starkes Interesse am Komponieren, insbesondere an der Filmmusik.
Im Jahr 2007 veröffentlichte Ólafur Arnalds sein erstes Soloalbum mit dem Titel „Eulogy for Evolution“. Das Album wurde von dem Tod seines Onkels und der Geburt seines Neffen beeinflusst und entführt seine Zuhörer*innen auf eine emotionale Reise. Bald darauf begleitete er als Voract die renommierte Band Sigur Rós auf ihrer Tournee und erlangte mehr Aufmerksamkeit für seine außergewöhnliche Musik.
Ein bemerkenswertes Projekt, das Olafur Arnalds in Angriff nahm, war das Found Songs-Projekt im Jahr 2009. Innerhalb von nur sieben Tagen nahm er täglich einen Song auf und verbreitete ihn sofort über soziale Medien. Die Stücke dieses Projekts wurden später als EP veröffentlicht und sind ein faszinierendes Beispiel für seine kreative Experimentierfreude.
Im Jahr 2012 wurde Ólafur Arnalds erster Soundtrack für einen Hollywood-Film veröffentlicht. „Another Happy Day“, ein Familiendrama mit namhaften Schauspielern wie Ellen Barkin, Kate Bosworth und Demi Moore, markierte sein Debüt im Filmmusikbereich. Mit seinem einfühlsamen und atmosphärischen Soundtrack verlieh er dem Film eine zusätzliche emotionale Tiefe.
Ein Jahr später veröffentlichte Ólafur Arnalds sein drittes Studioalbum mit dem Titel „For now I am winter“. Zum ersten Mal hörte man darauf auch Lieder mit Gesang, bei denen Arnór Dan von der isländischen Band Agent Fresco als Vokalist mitwirkte. Die Verbindung von Ólafur Arnalds' musikalischer Sensibilität und Arnór Dans ausdrucksstarker Stimme erzeugt eine beeindruckende und ergreifende Wirkung.
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