Irgendwo zwischen Dream-Pop und Indie-Rock erschaffen Night Swimming lebendige, filmreife Klanglandschaften, die von den dunkleren Facetten menschlicher Erfahrungen erzählen. Innerhalb weniger Jahre hat sich das britische Quintett zu einer der spannendsten Bands der Insel entwickelt.
Kennengelernt haben sich die fünf Bandmitglieder während ihres Studiums im südenglischen Bath. Leadsängerin Meg Jones, die Gitarristen Sam Allen und Jesse Roache, Bassist Josh Nottle und Schlagzeuger Torin Moore waren zuvor schon in verschiedenen Bands aktiv, bevor sie sich 2020 zu Night Swimming zusammenfanden. Anfangs inspiriert von Dream-Pop-Größen wie Cocteau Twins und Beach House, fanden sie schnell ihren eigenen Stil. Mit ihrer 2024 erschienenen Debüt-EP „No Place To Land“ überzeugten sie durch intime Ehrlichkeit und verbanden den Shoegaze-Sound der 1990er-Jahre mühelos mit modernen Einflüssen.
Im Mai dieses Jahres folgte die zweite EP „Melting, Sometimes Bleeding“, die in enger Zusammenarbeit mit Produzent Peter Miles und dem als Mitglied von Slowdive bekannten Mastering-Engineer Simon Scott entstand. Inhaltlich setzt sich die Band mit Themen wie Identität, zwischenmenschlicher Entfremdung und Verlust auseinander. Entstanden ist ein selbstbewusstes und fesselndes Werk, das mit schwebenden Gitarrenmelodien, eindringlichem Gesang und schnellen Drums eine gleichermaßen beruhigende wie anregende Stimmung erzeugen kann: Besonders die klassische Musikausbildung von Bandleaderin Meg Jones verleiht den Songs eine außergewöhnliche Tiefe, wenn sie ihre markante Falsett-Stimme einsetzt.
Über die Jahre hinweg haben Night Swimming ihren atmosphärischen Sound auch auf der Bühne perfektioniert – beweisen durften sie dies bereits bei internationalen Festivals sowie als Support von Acts wie Heartworms, bdrmm, Miki Berenyi und Pale Blue Eyes. Mit ihrer aktuellen EP im Gepäck kommen Night Swimming im Oktober endlich auch nach Deutschland und spielen eine exklusive Headline-Show in Köln.