Lieder ohne Worte
Die Melodie ist der schöpferische Ursprung: sie bestimmt Inhalt und Form und gibt jedem Werk seine Gestalt. Von Rachmaninows Vocalise über Kofflers farbige Skizzen bis zum gesanglichen Dialog im Mozartschen Klavierkonzert zeigt sich, wie eine unsterbliche Melodie Atem, Sinn und innere Proportionen formt. Die g-Moll-Sinfonie bündelt diese melodische Energie in dramatischer Gestik und macht deutlich, dass aus einer einzigen, unverwechselbaren Melodie ein ganzes emotionales Gefüge erwächst.
Programm
Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow (1873-1943)
Vocalise op. 34 Nr. 14
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 27 B-Dur KV 595
Jozef Koffler (1896-1944)
Ukrainische Skizzen für Streichorchester op. 27
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Mitwirkende
- Matthias Kirschnereit (Klavier)
- Preußisches Kammerorchester
- Dirigent: Jürgen Bruns