Sie gelten als die Wegbereiter der elektronischen Musik und des Elektro-Pop: Kraftwerk gehört nicht nur zu den Musikgruppen, die einen neuen Musikstil maßgeblich beeinflussten, sondern mit elektronischen Klangerzeugern, Synthesizern, Keyboards, und Vocodern die Musik einer ganzen Generation nachhaltig prägten.
Die deutsche Musikgruppe aus Düsseldorf war in den 70er und 80er Jahren in aller Munde – und daran hat sich auch heute nicht viel geändert. Als erste deutsche Musiker arbeiteteten sie mit elektronischen Soundelementen und setzten Synthesizer ein. Gründer Ralf Hütter und Florian Schneider gelten seit jeher als Pioniere des Krautrocks. Doch nicht nur ihrem eigenen, neuartigen Genre gaben sie vor Jahrzehnten zum ersten Mal eine Bühne, sie beeinflussten auch andere Musikstile wie Synth-Pop, Electro-Funk und Detroit Techno.
Alben wie „Tone Float", „Die Mensch-Maschine" oder „Computerwelt" sind auch stilistisch treffende Synonyme für die Musik der Band. Gekonnt balancieren sie mit ihren Songs zwischen abstrakten Sounds, maschinengemachten Klängen und realen Stimmen. Songs wie „Autobahn / Morgenspaziergang", „Das Model / Neonlicht" oder „Musique Non-Stop" sind Zeugnisse ihres Talents und beweisen ihr Gespür für neue, durchdringende Klänge.
Damit ist Kraftwerk nicht nur aktueller denn je, sondern auch selbst noch mit Gründer Ralf Hütter sowie Henning Schmitz, Fritz Hilpert und Falk Grieffenhagen in der Szene unterwegs. Gründungsmitglied Florian Schneider verstarb 2020.
Mit ihrer Musik schafften die Männer aus Düsseldorf Werke, die national und weit über die Landesgrenzen hinaus für zahlreiche Musiker als Inspiration gelten und überall auf der Welt gefeiert werden. Immer noch durchdringen die zeitlosen Klassiker den ganzen Körper und gehen durch das Ohr direkt unter die Haut. 2021 wurde die Gruppe als erste deutsche Band in die Ruhmeshalle „Rock and Roll Hall of Fame" in Cleveland, Ohio aufgenommen.
Heute lieben Fans und Neugierige die spektakulären
3D-Konzerte und kunstvoll durchchoreografierten Shows der Pioniere. Auch wenn die Tickets oft rasend schnell ausverkauft sind, es lohnt sich, dran zu bleiben, denn
Kraftwerk muss man live erlebt haben!