An einem schönen Wintermorgen im Jahr 2020 summt Yuliia Vydovska vor der Kaffeemaschine am Konservatorium in Straßburg eine Melodie.
Es handelt sich um ein altes traditionelles ukrainisches Lied, das sie schon als Kind in ihrer Heimatstadt Tscherkassy gesungen hat. Sie ahnt nicht, dass sie damit den Grundstein für das Projekt Fuz4tet legt.
Neben ihr hören ihre drei Freunde – Maxime Epp, Nello Dronne und Lucas Habe – aufmerksam zu. Noch am selben Abend beschließen die vier, das Stück aufzugreifen und in ein Jazz-Gewand zu kleiden.
Die besondere Stärke von Fuz4tet liegt in der Fähigkeit, auf der Basis traditioneller ukrainischer Einflüsse eine ausgesprochen moderne Musik zu erschaffen. Diese feinsinnige, einzigartige und originelle Mischung spricht sowohl das Jazz-Publikum an als auch ein jüngeres Publikum, das auf der Suche nach Neuem ist.
Die Musiker gestalten eine sensible und lebendige Musik – mal sanft, mal unvorhersehbar –, getragen von Yuliia Vydovskas schöner slawischer Stimme, dem Kontrabass von Lucas Habe, dem Schlagzeug von Maxime Epp und dem Klavier von Nello Dronne.