Die wichtigen Dinge im Leben können so simpel sein. Der hawaiianische Sänger und Songwriter Jack Johnson benennt sie so: „Surfen, Film, Musik, gute Freunde und Gemeinschaft.“ Das sind nicht nur die Stützen in seinem Leben, sondern auch die Kernthemen in der Dokumentation „Surfilmusic“ von Regisseur Emmet Malloy, die im Sommer in ausgewählte Kinos kam und hoffentlich bald auch im Streaming zu sehen ist.
Der Film zeichnet das Leben Johnsons nach, erzählt von seiner Jugend, seinen Surf-Skills, seinen Filmen – und natürlich von seiner Musikkarriere, die am Ende der erfolgreichste Faktor in Johnsons Leben wurde. Der wiederum Johnsons Einsatz für die Umwelt auf ein neues Level hob. Sein Label Brushfire Records und seine Tour-Crew sind zum Beispiel führend in der Ökologisierung der Musikindustrie und sein soziales Aktionsnetzwerk All At Once inspiriert Fans dazu, sich in ihrer lokalen und globalen Community zu engagieren. Und das sind nur zwei von vielen Beispielen.
Für den Soundtrack zu „Surfilmusic“ holte Jack Johnson einerseits das befreundete Instrumental-Duo Hermanos Gutiérrez an Bord, um neue Kompositionen zu spielen und mischte diese mit nachbearbeiteten 4-Track-Demos aus der Zeit vor seinem Durchbruch. Schon da finden sich die Wärme, die Zugänglichkeit und die emotionale, mit der Natur verbundene Poesie, die ihn so erfolgreich werden sollten.
Im Sommer – wo seine Musik ja auch hingehört – kommenden Jahres wird Jack Johnson mit seiner „Surfilmusic“-Tour Europa bereisen und am 23. Juni beim Tollwood Festival in München spielen sowie am 24. Juni beim Citadel Music Festival in Berlin. Die Tour wolle den Spirit des Films auf die Bühne übertragen. Womit wir wieder bei den eingangs erwähnten Faktoren „Surfen, Film, Musik, gute Freunde und Gemeinschaft“ wären – drei dieser fünf Dinge wird man an diesen Abenden auf jeden Fall in all ihrer Pracht erleben dürfen.