Das Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks nimmt seine Zuhörer mit auf eine Reise von Klassik bis in die Moderne und überzeugt so in vollen Zügen. Inspiriert durch verschiedene Epochen zaubern sie ein musikalisches Meisterwerk.
Seit Beginn des Senders Radio Frankfurt 1924 wurde unter der Leitung von Reinhold Merten auch live-Musik dargeboten. Daraus bildete sich das Frankfurter Rundfunksymphonie-Orchester, welches kontinuierlich den Radiosender mit seinem musikalischen Können begleitete. Über die Jahre änderte sich der Name des Orchesters mehrmals. Seit 2005 sind sie als hr-Sinfonieorchester bekannt.
Unter der Leitung von Hugh Wolff (1997 - 2006) wird das Orchester zweimal für einen Grammy nominiert. Von seinem herausragenden Talent profitiert das Orchester und trat bei Gastspielen in ganz Europa und Asien auf. Durch seine Erfahrungen passte Wolff die historische Aufführungspraxis an die moderne Zeit an und sorgte somit für ein außergewöhnliches Erlebnis. Außerdem inspirierte er das Orchester durch sein ausgezeichnetes Wissen über die Klassik, Frühklassik und den Barock.
Zwischen den Jahren 2006 und 2013 übernahm Paavo Jävri die Leitung als Dirigent. Sein nordisches Repertoire und sein ausgiebiges Wissen über die große romantische und spätromantische Literatur inspirierte das Orchester und sie feierten gemeinsam weltweite Erfolge. Das Publikum wurde von dem facettenreichen Angebot überzeugt und so gewannen sie auch bei jüngerem Publikum an Bekanntheit. Unter Jävris Leitung entstanden zahlreiche Aufnahmen, sowie eine Gesamteinspielung der Sinfonien von Bruckner und Nielsen, aber auch einem kompletten Mahler-Zyklus auf DVD.
Seit 2007 engagierte sich das Orchester für die Zeitgenössische Musik und organisierte mehrmals das Festival „Klangbiennale". In diesem Zuge wurde das Logo mit dem Zusatz „Frankfurt Radio Symphony" versehen, um auch das internationale Interesse zu repräsentieren.
Der Sitz des Orchesters befindet sich in Frankfurt, sowie dessen Hauptspielstätten: „Alte Oper" und „Großer Sendersaal im Funkhaus am Dornbusch".