Nach Jahrzehnten des Schreibens mit einem klaren Ziel vor Augen fand sich Foy Vance plötzlich an einem völlig neuen Punkt wieder. Nach der Fertigstellung von The Wake im Jahr 2026 – dem siebten und letzten Teil eines Albumzyklus, den er nach dem plötzlichen Tod seines Vaters im Jahr 1999 begonnen hatte – verspürte der in Nordirland geborene Singer-Songwriter den Wunsch, ein umfangreiches Archiv von Songs wiederzuentdecken, die er über 27 Jahre hinweg geschrieben, aber nie mit der Welt geteilt hatte. Während er sich durch mehr als hundert Lieder arbeitete, die er so lange unter Verschluss gehalten hatte, erkannte Vance, wie der Lauf der Zeit ihre Bedeutung verändert und vertieft hatte. Gemeinsam eröffneten sie neue Perspektiven auf Themen wie Hingabe, Trauer, Sehnsucht und Vergebung. Produziert von Anderson East (Lukas Nelson, The Lone Bellow), vereint sein achtes Album IF eine Auswahl dieser neu interpretierten Stücke zu einer ebenso intimen wie weitreichenden Reflexion über Veränderung und Möglichkeiten.
Mit Co-Writes von renommierten Songwriter:innen wie Lori McKenna, Natalie Hemby, Gabe Simon und Ross Copperman schlägt IF ein neues Kapitel in einem Werk auf, zu dem auch Meilensteine wie Vances internationaler Durchbruch Joy of Nothing (2013) mit Gastbeiträgen von Bonnie Raitt und Ed Sheeran sowie The Wild Swan (2016), dessen Executive Producer Elton John war, gehören. Über drei klar voneinander abgegrenzte Akte – IF: WE, IF: YOU und IF: I – entfaltet das Album seinen Spannungsbogen: von unserem Platz in der Welt über die Vielschichtigkeit der Liebe bis hin zu den inneren Prozessen des eigenen Selbst. Als seltener Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart entsteht so ein zutiefst menschliches Porträt über die unzähligen Arten, wie Liebe uns verändert, welche Spuren unsere Erfahrungen hinterlassen und wie scheinbar kleine Entscheidungen letztlich ein ganzes Leben prägen.