Die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach für Cembalo aus dem Jahr
1741, ursprünglich betitelt als "Clavier Ubung bestehend in einer ARIA mit verschiedenen
Verænderungen vors Clavicimbal mit 2 Manualen", stellen einen Höhepunkt
barocker Variationskunst dar: Das Werk folgt einem Gesamtaufbau, in dem trotz
des inneren Zusammenhangs durch das durchgehende Bassthema und einer
gemeinsamen Haupttonart, jeder Satz einen eigenen Charakter entfaltet.
NEVERMINDs Einspielung ihrer Neubearbeitung des Werks für Barockquartett
erschien im Februar 2025 und wurde von der Fachpresse wegen der geschmackvollen
Verzierungen, die mit nur zehn Fingern nicht möglich wären, als die mit
Abstand überzeugendste Transkription des Werks bezeichnet.
"Ein Garten musikalischer Farben." Early Music America
Die gemeinsame Mission, das Quartettrepertoire des 17. und 18. Jahrhunderts
in den Blick zu nehmen, veranlasste Anna Besson/Flöte, Louis Creac’h/Violine,
Robin Pharo/Viola da Gamba und Jean Rondeau/Cembalo & Orgel 2013 während
ihres Studiums am Conservatoire national supérieur de musique et de danse
de Paris zur Gründung ihres Ensembles NEVERMIND. Mehrfach ausgezeichnet
gehören sie zu den Besten ihres Fachs. Im Laufe der Jahre sind NEVERMIND in
den renommiertesten Konzertsälen der Welt aufgetreten, ihre Tourneen führten
sie auf nahezu alle Kontinente und in der Sommersaison sind sie regelmäßig bei
den namhaftesten Festivals gefragt.
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Bearbeitung der Goldberg Variationen BWV 988 “Clavier Übung bestehend in einer Arie mit verschiedenen Veränderungen vors Clavicimbal mit 2 Manualen” von Johann Sebastian Bach für Violine, Flöte, Viola da Gamba und Basso continuo durch NEVERMIND (Anna Besson, Louis Creac’h, Robin Pharo & Jean Rondeau).
Bearbeitungsleitung: Robin Pharo & Jean Rondeau
Redaktionelle Leitung: Robin Pharo
Das Projekt entstand am Samstag, dem 23. September 2023, während einer Künstlerresidenz im Rahmen des Bel-Air Claviers Festivals.