Christian Gottschalk und Thomas Franz - Das mit dem Hamster tut mir leid - Lieder, Texte, Kalauer
Der Münchner Liedermacher Thomas Franz und der Kölner Humorist Christian Gottschalk haben nichts gegen Nagetiere. No animals were harmed in the making of this lustigem Abend. Aber als sich die beiden vor etwa 10 Jahren kennen lernten, stellten sie fest, dass jeder ein Stück im Repertoire hatte, in dem ein Hamster zu schaden kommt. Seitdem heißt das Programm so, obwohl es laufend aktualisiert wird. Wenn das Publikum sehr lieb zu den sensiblen Künstlern ist, spielen sie die Hamster-Lieder auch am Ende. Der Abend läuft folgendermaßen ab: Franz spielt ein Lied, Gottschalk liest einen Text, immer abwechselnd. Manchmal stimmt Gottschalk mit ein bei einem Lied oder spielt Mundharmonika dazu. Oder singt ein eigenes Lied. Aber Franz liest nie einen Text. Zwischendurch moderieren sie Übergänge, die dermaßen gut sind, dass man stellenweise den Eindruck hat, einen roten Faden wahrnehmen zu können. Vordergründig geht es um die ganz großen Themen: Möbel und Monstertrucks, Bauchgefühle und Bienenhotels, Tierarztpraxen und Techno-Vampire. Sowie diverse Zumutungen des Spätkapitalismus’. Ein Programm wie ein Flug durchs All in einem Raumschiff, auf dem niemand putzt, weil die Besatzung über die Romantik des ewigen Stoffwechsels staunt. Am Ende wollen die beiden sonderbaren Herren die Leute vor allem zum Lachen bringen. Frei nach dem Motto:
„Wir lassen uns doch von der Zukunft nicht diesen schönen Abend vermiesen“.