Er hat ein ungewöhnliches Erscheinungsbild in der deutschen Hip-Hop-Szene: Mit langen, dunklen Haaren, John-Lennon-Brille und einem bahnbrechenden Genremix rappt sich Apache 207 in die Hitlisten. Straßenrap mit einer Portion Discobeats ist das Geheimrezept, mit dem er die Musikwelt eroberte.
Im Jahr 1997 wurde der Rapper als Volkan Yaman in Ludwigshafen geboren, wo er Fußball spielte und im Jahr 2017 sein Abitur abschloss. Ein eher klassischer Lebenslauf also. Mit rhetorischer Stärke und gelegentlich auch mal einer Prise Provokation füllt Apache 207 seitdem seine Lyrics. So bekam er durch seine sehr direkte Wortwahl in dem Track „Kleine Hure“ 2018 erste Aufmerksamkeit. Ein provokantes Werk zwar, aber der junge Künstler zeigte, dass er sich einiges traut und trauen kann. Im Jahr 2019 sprengte er erstmals die deutschen Charts. Mit „Roller“ und „Wieso tust du dir das an?“ folgten erste Nummer-1-Platzierungen. Die Tracks knackten sogar über die Landesgrenzen hinweg die Top 10. Für „Roller“ gab es in Deutschland und Österreich jeweils eine Goldene Schallplatte, in der Schweiz sogar eine Platin-Schallplatte. Seine Werke verzeichnen mehrere Millionen Streams auf Spotify und spielen sich in die Köpfe zahlreicher Hörer*innen.
Sein Stil: ein Mix aus Retro und aktuellem Zeitgeist. Rap-, aber auch R’n’B- und Popelemente finden immer wieder den Weg in seine Tracks. Dazu kommt das Rockstar-Image: Apache 207 ist kein Typ für Schubladendenken, er erfindet sich immer wieder neu und will sich keinem Genre wirklich zuordnen lassen. Dieser Kurs hat Erfolg und machte ihn schon nach kurzer Zeit zu einem wichtigen, von Fans gefeierten Künstler in der deutschen Hip-Hop-Szene.