Seit 2012 produziert Algiers unverkennbare Musik und Texte. Die US-amerikanische Band aus Atlanta besteht aus Franklin James Fisher, Ryan Mahan, Lee Tesche und Matt Tong, wobei letzterer erst 2015 zur Band dazustieß. Bereits in ihrer Jugend haben Fisher, Tesche und Mahan gemeinsam musiziert und damit ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Noch im selben Jahr ihrer Gründung veröffentlichen sie ihre erste Single „Blood“.
Die Band versteht ihren Namen als eine Metapher für den antikolonialistischen Aufstand – einem Ort, an dem die Grenzen zwischen Gewalt, Rassismus, Widerstand und Religion verschwimmen. In ihrer selbst ernannten Funktion als Protestband beschäftigen sie sich mit politisch und gesellschaftlich relevanten Themen — und treffen so den Zahn der Zeit.
Musikalisch lässt sich die Band schwer greifen: Mit einem Mix aus Soul, (Post-)Punk, Gospel, Hip-Hop, R’n’B, Industrial Rock und Blues kombinieren sie die unterschiedlichsten Genres – und kreieren so ihren unverkennbaren Sound. Damit zelebrieren sie zum einen die Vielfalt und kritisieren gleichzeitig Diskriminierung. Besonders deutlich wird dies auf ihrem 2023 veröffentlichten Album „Shook“: Hier erzählen Künstler, wie Zack de la Rocha, Big Rude oder Billy Woods von ihren Diskriminierungserfahrungen.
Bei ihren Live-Auftritten schaffen Algiers eine einzigartige Atmosphäre – das Licht ist stimmungsvoll auf die Musik abgestimmt und die Bandmitglieder geben sich ganz ihrer Kunst hin. Sie bewegen sich im Einklang mit ihrer Musik und reißen so das Publikum mit. Dadurch werden unbequeme Themen künstlerisch aufgewertet und für ein breites Publikum zugänglich.
Dieses einmalige Erlebnis aus einzigartiger Musik und gesellschaftskritischen Texten sollte man sich nicht entgehen lassen.