phil.cologne - Die neue Aufklärung - Woran kann man heute noch glauben?

phil Cologne 2019
Sonntag 09 Jun 2019 20:00
Klaus-von-Bismarck-Saal
Wallrafplatz / WDR-Sendesaal
50667 Köln

Veranstaltungsinfos

Im Jahr 1774 hat der französische Aufklärer Denis Diderot einen vergnüglichen, aber sehr gefährlichen Text geschrieben: ein Gespräch zwischen einer frommen Katholikin und einem atheistischen Philosophen über den Sinn von Religion. Wenn es keinen Gott gäbe, wäre dann alles erlaubt? Lange Zeit schien diese Frage in der Philosophie erledigt zu sein, man betrachtete Religion nur noch als entweder bedeutungslos oder gefährlich. Als übrig gebliebener Restposten aus der Zeit vor der Aufklärung. Heute dagegen sprechen wir nicht nur von einer Wiederkehr der Religion.

Brauchen wir eine neue Aufklärung? Kann der Glaube zu einem aufgeklärten Leben gehören? Jördis Triebel und Lars Rudolph lesen Diderot, Mathias Greffrath erzählt vom größten Genie der europäischen Aufklärung, Quichotte slammt, Annette Schavan und Michael Hampe streiten über Gott und die Welt.

Mod.: Jürgen Wiebicke

18€ zzgl. Gebühren / ermäßigt 14€ zzgl. Gebühren

 

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