Nothing But Thieves auf Tour + CD Kritik

Kultur

11.09.2017

Die Retter des Rock sind zurück! Nothing But Thieves präsentieren mit "Broken Machine" den Nachfolger ihres starken Debüts. Das Kölner Konzert der britischen Band war schnell ausverkauft - und wurde daher vom Luxor in die Kantine verlegt.

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Nothing But Thieves - Broken Machine (CD Kritik)

„Broken Machine“ ist der Nachfolger des hochgelobten Debüts der Briten. Als Vorboten schickten sie bereits die mitreißenden Rock-Hymnen „Amsterdam“ und „I’m Not Made By Design“ sowie  die gänsehauterregende Ballade „Sorry“. Wer erwartet, dass dieser Level auf dem ganzen Album gehalten werden kann, wird leider enttäuscht. Viele der Songs verweilen auf einem gleichbleibenden Niveau, wie zB „Broken Machine“, „Soda“ und „Hell Yeah“ – der für die Thieves so maßgebliche Spannungsbogen bleibt aus. Highlights neben den Singles sind der starke Opener „I Was Just A Kid”, „Live Like Animals“ (mit Sprechgesang!), das schroffe “Get Better” und das umwerfende “Particles“, bei dem Sänger Conor zeigt, welches Volumen seine Stimme erreichen kann. An Potenzial fehlt es nicht, allerdings hat man auf dem Debüt gehört, das diese Band noch wesentlich mehr kann.


Kritik von Christina Berkele.

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