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lit.COLOGNE Über Gabriele Tergit - mit Thea Dorn & Fritzi Haberlandt

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Sonntag 24 Mär 2019 19:30
Klaus-von-Bismarck-Saal
Wallrafplatz
50667 Köln

Veranstaltungsinfos

„Etwas Seltenes überhaupt“ nannte ein Kollege Gabriele Tergit (1894-1982). Als erste weibliche Gerichtsreporterin der Weimarer Republik machte sie anhand scheinbar unbedeutender Fälle auf die großen Problematiken ihrer Epoche aufmerksam. Mit ihrem Roman „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“, erschienen 1931, wurde sie berühmt. Dann wurde sie zur politischen Gegnerin der Nazis, obendrein Jüdin. Sie flüchtete nach Palästina, zog 1938 nach London, wo sie bis zu ihrem Tod lebte. Dort hatte sie von 1957 bis 1981 das Amt des Sekretärs des PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland inne. 1951 erschien ihr beeindruckender Roman „Effingers“, das Porträt einer deutsch-jüdischen Familie über 4 Generationen. Ihre Erinnerungen „Etwas Seltenes überhaupt“ erschienen ein Jahr nach ihrem Tod. Höchste Zeit, eine der bemerkenswertesten und mutigsten Frauen des 20. Jahrhunderts wiederzuentdecken! Mit Fritzi Haberlandt. Konzept und Erzählung: Thea Dorn

VK (ZZGL. Gebühren) € 15-25, ERM. € 13-22

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