Trotz der vielen Schmähungen, die ihnen entgegenschlugen, haben sich die Transkriptionen hartnäckig gehalten.
Von Kritikern verachtet, von Musikern geschätzt, erleben sie heute sogar eine Art Renaissance. Dieses Programm möchte uns an das doppelte musikalische Potenzial und den Reiz dieser Form erinnern.
Transkriptionen offenbaren uns das musikalische Denken eines Komponisten, der von der Kunst anderer Komponisten bewegt und inspiriert ist und gleichzeitig versteht, dass die musikalische Substanz der zugrundeliegenden Werke nicht statisch ist, sondern ständiger Überarbeitung und Weiterentwicklung fähig. Die Transkriptionen sind mehr als Denkmäler der Größe anderer.
Sie sind beredte und bewegende Zeugnisse einer anderen Art von musikalischer Schönheit.