The Dark Tenor hat sich zwei Dinge zur Aufgabe gemacht: Er will Klassik neu präsentieren, für alle zugänglich machen und er will dem Klischee, Klassik wäre elitär, entgegenwirken.
Seit 2014 lässt er die Genres Klassik, Pop und Rock in seiner Musik verschmelzen. Damit stellt er sich dem Schubladendenken in der Musik entgegen und erschafft etwas völlig Neues. Mehrere Chartplatzierungen, über 260.000 verkaufte Alben und eine goldene Schallplatte zeugen von den abertausenden Menschen, die von seiner Musik berührt sind.
Wer hinter The Dark Tenor steht, war lange unklar – nicht der Sänger, sondern die Musik sollte im Vordergrund stehen. Im Laufe seiner Karriere enthüllt sich das Mysterium immer weiter: Angefangen bei einer schwarzen Maske und Kapuze, über eine Halbmaske bis zur letztendlichen Enthüllung bringt jedes Album seine Zuhörer*innen ein Stück näher zum Sänger:
Billy Andrews.
Andrews ist genauso ungewöhnlich wie seine Musik: Als ausgebildeter Opernsänger sang er bereits als Kind im Dresdner Kreuzchor, bevor er Teil des Ensembles der Dresdner Semperoper wurde. Doch er entschloss sich, sein eigenes Ding zu machen – er wollte eine Brücke zwischen Klassik und Moderne bauen. Er zeigt: „Beethoven, Bach und Mozart waren die Rocker, Popper und Punks ihrer eigenen Zeit".
Seine imposanten Bühnenshows ergänzte er während der Pandemie noch weiter: Mit seinem selbst entwickelten und weltweit erstem 3D-gedruckten spielbaren Cello wurde er selbst Teil der Show und verzaubert seine Zuhörer*innen weiter. Nano LEDs im Inneren des Celloklangkörpers leuchten dafür passend zur Musik auf und geben seinen Auftritten ein magisches Gefühl.