Von Bedfordshire nach Sevilla – der britische Singer-Songwriter Charlie Cunningham vereint Elemente des Flamenco mit gefühlvollen Texten und Indie Rock. In seinen knapp drei Jahren in Spanien lernte der Künstler Musik von einer anderen Seite kennen. Die Straßenmusik der Stadt zog ihn in ihren Bann. In ihrer ungezwungenen Art und Weise ist sie Teil der spanischen Kultur. Während dieser Zeit widmete er sich intensiv seinen Gitarrenkünsten und lernt Flamenco zu spielen. Er übernahm das Golpe – ein rhythmisches Schlagen auf den Gitarrenkörper – in seine eigene Musik und verleiht ihr so einen eigenen Charakter.
Charlie Cunningham begeisterte sich schon früh für Musik. Die Beatles gehören zu den Vorbildern seiner frühen Jugend. Am Anfang seiner Karriere orientierte er sich an Bands wie Mogwai und Sigur Rós. 2013 veröffentlichte er seine erste EP „Outside Things". Es folgten weitere EPs und 2017 brachte Cunningham sein Debütalbum „Lines" raus. 2018 gewann er mit diesem Album den Pop Award in der Kategorie „Album des Jahres".
Auf die Frage, welchen Rat Cunningham jungen Musikern mit auf den Weg geben würde, antwortet er: „Wenn es dich glücklich macht und erfüllt, dann ist das ausreichend."
Genauso geht der Brite seine eigenen Stücke an. Dabei verarbeitet er seine Emotionen spontan und wie sie ihm auf der Seele brennen. Gleichzeitig schafft er Identifikationsräume für sein Publikum und baut so eine intime Nähe bei seinen Auftritten auf.
Bei seinen Liveauftritten überzeugt der Brite mit seiner Gitarre und der ausdrucksstarken, ruhigen Stimme.