Echt kölsch, echt authentisch und ein bisschen was von Bob Dylan: Der Sänger und Frontmann der Band „BAP“ Wolfgang Niedecken wird unter den Kölnern liebevoll auch als „kölsche Antwort auf Bob Dylan” betitelt. Denn mit seiner akustischen Gitarre, seinem Gespür für einfühlsame, aufmerksame Texte und einer Prise kölscher Mentalität trifft er gemeinsam mit seiner Band den Nerv des zeitgenössischen Deutsch- – oder eher Kölsch-Rocks.
Anno 1977: Wolfgang Niedecken schreibt seinen ersten kölschen Song „Helfe kann dir keiner“. Es folgte der erste Auftritt in Dreierbesetzung: Hans Heres an der Gitarre, Afro Bauermann mit Percussion, Wolfgang Niedecken an Gitarre und als Gesangsunterstützung. Heute hält Wolfgang Niedecken hauptsächlich alleine die Stellung. Bei einer Protestveranstaltung gegen den Bau der geplanten Stadtautobahn erlangten die Musiker erstmals Aufmerksamkeit vom Kölner Publikum unter dem Namen „BAP“. Damit war der Grundstein für eine lange, erfolgreiche und regionale Karriere gelegt.
Die Single „Wahnsinn“ erschien erstmals 1980, ein Jahr nach dem Release ihres Debüt-Cover-Albums „Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder“. Sie avancierte zu einem regionalen Radio-Hit und verschaffte der Kölner-Bonner Gruppe den großen Durchbruch.
In kölscher Sprooch und in echter, kölschen Manier folgeen viele weitere Alben, Auftritte und Singles, die BAP schlussendlich mit dem Song „Verdamp lang her“ zu einer der erfolgreichsten kölschen Bands machten. Feierlustige tanzen und singen zu Songs wie „Do kanns zaubere“ und ihre Top Hits erreichen bis zu vier Millionen Klicks bei Streaming-Anbietern.
Emotional verarbeitet die kölsche Band bis heute noch Themen in Gute-Laune-Tracks wie ruhigere Balladen gleichermaßen und erreicht damit ein überregionales Publikum. BAP hat sich mit authentischen Texten und ihrer typisch kölschen Art einen festen Platz in den Herzen der Kölner Musikliebhaber ersungen.