Concert-Chor Concordia 1877 Hürth

Concert-Chor Concordia
Sonntag 20 Okt 2019 11:00
Kölner Philharmonie
Bischofsgartenstraße 1
50667 Köln

Veranstaltungsinfos

Für die romantisch-opernhafte Konzertmatinée am 20. Oktober um 11.00 Uhr in der Kölner Philharmonie hat der Concert-Chor Concordia Hürth zwei ganz besonders reizvolle Meisterwerke ausgewählt.

„Messa di Gloria“ von  Giacomo Puccini 

Die wunderschöne, fast opernhafte „Messa a 4 voci con orchestra“ besser bekannt unter dem Titel „Messa di Gloria“ wurde von  Giacomo Puccini  im Alter von nur 21 Jahren als Abschlussprojekt seines Studiums am Istituto Musicale Pacini vorlegt und 1880 in seiner Heimatstadt Lucca erstmals aufgeführt. Sie ist sein erstes umfangreiches Werk und er lässt mit großangelegten Solo- und Chorpassagen, unterstützt von einem großbesetzten Orchester, eine breite spätromantische Farbpalette aufleuchten, in seiner ihm typischen Weise, die man auch so von seinen Opern kennt und schätzt.

Die Messa wurde trotz hochgelobter Uraufführung zu Lebzeiten Puccinis nicht mehr aufgeführt. Er selbst hat das vollständige Manuskript der Messa nie veröffentlicht, jedoch  Material daraus in späteren Opernwerken verwendet.

Das Manuskript wurde 1950 von Dante del Fiorentino im Zuge seiner Arbeiten an einer Puccini-Biographie wiederentdeckt und veröffentlicht. Ihm verdankt die „Messa di Gloria“ ihren Namen.  72 Jahre nach der Uraufführung gelangte die Messa schließlich zuerst in Chicago und später in Neapel zur Wiederaufführung.

Die wunderbaren Solopartien übernehmen die international renommierten Gesangsolisten Thomas Piffka (Tenor), Yoo-Chang Nah (Bariton) und Myung-Hee Hyun (Sopran).

Es singt der Concert-Chor Concordia Hürth begleitet von der Kammerphilharmonie Rhein-Erft in großer Besetzung unter der künstlerischen Gesamtleitung von Musikdirektor Christian Letschert-Larsson.

Schuberts „Tragische Sinfonie“

In der ersten Konzerthälfte präsentiert die Kammerphilharmonie Rhein-Erft, als Gegenstück zur Messe, ein Werk der späten Klassik/Frühromantik. Die viersätzige 4. Sinfonie in c-Moll, bekannt geworden als die „Tragische Sinfonie“, wurde 1816 von Franz Schubert im Alter von 19 Jahren komponiert. Ob Schubert eine Aufführung seiner Sinfonie erlebte, ist nicht bekannt. Die erste gesicherte Aufführung fand mehr als zwei Jahrzehnte nach Schuberts Tod in Leipzig statt.

Mitwirkende

Myung-Hee Hyun Sopran
Thomas Piffka Tenor
Yoo-Chang Nah Bass
Concert-Chor Concordia Hürth
Kammerphilharmonie Rhein-Erft
Christian Letschert-Larsson
Dirigent

Programm

Franz Schubert
Sinfonie Nr. 4 c-Moll D 417 (1816)
"Tragische"

Pause

Giacomo Puccini
Messa SC 6 (1878/1880)
für Tenor, Bass, gemischten Chor und Orchester
"Messa di Gloria"

Hotline nicht besetzt