Als eines der ältesten soziokulturellen Zentren in Nordrhein-Westfalen verbindet der Bahnhof-Langendreer Kultur mit gesellschaftspolitischen Themen. Sein vielfältiges Programm umfasst Live-Musik mit Schwerpunkt auf Global Sounds, Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie und Elektro-Pop. Darüber hinaus bietet das Kulturzentrum politisches Kabarett, anspruchsvolle Comedy, Theateraufführungen von lokalen und internationalen Gruppen sowie regelmäßige Lesungen und Diskussionen mit Autor*innen.
Das Kulturzentrum Bahnhof-Langendreer befindet sich im ehemaligen Empfangsgebäude des dortigen Bahnhofs, das von 1907 bis 1908 im modifizierten Jugendstil erbaut wurde. Ursprünglich als Ersatz für zwei alte Bahnhofsgebäude konzipiert, wurde der Bau 1984 aufgegeben. Dank einer engagierten Bürgerinitiative konnte der Abriss verhindert werden – seit 1986 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Heute ist es eine Sehenswürdigkeit und gefeierte Veranstaltungsstätte auf der Route der Industriekultur.
Das Kulturzentrum Bahnhof-Langendreer vereint verschiedenste Hallen: Die Gastronomie in den ehemaligen Gepäckräumen, zwei Konzert- und Veranstaltungshallen, ein Arthouse- und Programmkino sowie Versammlungsräume. Geleitet von dem Verein Bahnhof Langendreer e. V. in Selbstverwaltung, unterstützt die Stadt Bochum den Bahnhof finanziell. Die große Halle bietet Platz für bis zu 600 Personen. Es gibt auch die kleinere Spielstätte Studio 108, die für Veranstaltungen in kleinerem Rahmen gedacht ist.
Neben seinem Veranstaltungsprogramm legt der Bahnhof-Langendreer großen Wert auf kulturelle Bildung.
Ein besonderes Highlight des Kulturzentrums ist das endstation.kino : Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs zeigt täglich mehrere Vorstellungen und präsentiert ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm mit Dokumentarfilmen und internationalen Filmen in Originalfassung.
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