Seit einigen Jahrzehnten sind Betontod ein Garant für deutschen Punkrock zum Abfeiern. Mit rasanten Gitarrenriffs und der rauen Stimme von Frontsänger Oliver Meister im Gepäck, mischen sie das Musikbusiness des Landes in hoher Lautstärke gehörig auf.
Gegründet wurde die Band in den 1990er Jahren von fünf ehemaligen Schulfreunden. Vereint durch die Liebe zur Musik der schnelleren Gangart, verwirklichte sich das Gespann den Traum von einer eigenen Band. Im Jahr 1999 veröffentlichen Betontod ihr erstes Album unter dem Titel „Hier kommt Ärger". Mit direkten Worten schrieben sie ein Album voller 90er Punkrock, der mal härter, mal weicher klingt. Die Songs der Rocker sind eine Achterbahnfahrt zwischen groben, schnellen Instrumentalanschlägen und melodischeren Passagen.
2012 wagten sie einen neuen Kurs und brachten auf ihrem Album „Entschuldigung für nichts" auch andere Musikgenres mit ein, etwa Metal oder das auf Jamaika entstandene Ska, das Stile wie Rocksteady, Bluebeat und Reggae wesentlich mitprägte. Dieser Mut, Neues auszuprobieren, wurde belohnt: Mit großem Anklang, den es bei den Fans der sonst dem Punkrock verfallenen Band erhielt, knackte das Album sogleich die Top 10 der deutschen Charts.
Geprägt von der Punkbewegung eines ganzen Jahrzehnts, bringen Betontod das musikalische Gefühl der 90er Jahre ins Jetzt und schaffen es doch, Aktualität in ihren Songs beizubehalten. So positionieren sie sich beispielsweise mit ihrem 2015 erschienenen Album und dem gleichnamigen Track „Traum von Freiheit" gegen Rechtspopulismus. Eine große loyale und generationenübergreifende Fangemeinde feiert bis heute, auch mehrere Dekaden nach den ersten Veröffentlichungen, zu den Tracks der Band ab.