Metal und niedliche Schulmädchen passen nicht zusammen? Babymetal überzeugt vom Gegenteil. 2010 gründete sich die Band mit einem Durchschnittsalter von grade mal 13 Jahren als Subgruppe der aus Mittelschülerinnen bestehenden Popgruppe Sakura Gakuin. Die drei Mitglieder traten unter den Namen Su-Metal, Moametal und Yuimetal auf, 2018 stieg Yuimetal aus und wird seitdem von Momometal ersetzt. Die Band kam gut an – 2013 lösten sie sich von Sakura Gakuin und sind seitdem eigenständig auf Bühnen zu bewundern.
Auch wenn ihre Liedtexte fast ausschließlich auf Japanisch sind, konnte sich Babymetal schnell international etablieren. Ihre zweite Single „Babymetal x Kiba Of Akiba“ schaffte es 2012 auf Platz drei der japanischen Indie-Charts. Noch im selben Jahr spielten sie als jüngster Act der Geschichte auf dem „Summer-Sonic“-Festival. Weltstars wie Lady Gaga, Guns N’ Roses oder die Red Hot Chili Peppers engagierten sie als Vorband für ihre Tourneen und auch im Promovideo zum Kurzfilm „Through The Never“ der Band Metallica sind sie zu sehen.
Die Kaiwaii-Metal-Band kombiniert jegliche Form von Metal mit J-Pop und Trance. Dazu singen sie unschuldige Texte und tragen den klassischen Gothic-Lolita-Look. Ein Ansatz, der ihnen so einige Chaterfolge lieferte – nie zuvor gelang es japanischen Künstler*innen, sich in den britischen und amerikanischen Charts so weit oben zu positionieren. 2016 spielten sie außerdem als erste japanische Band als Headliner in Londons Wembley Arena. In Köln traten Babymetal bereits im Carlswerk Viktoria auf und 2023 in der Lanxess Arena.
Babymetal überzeugen nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit beeindruckenden Liveauftritten. Mit dem Mikro in der Hand performen die Sängerinnen komplexe Choreografien und blühen dabei regelrecht auf. Passende Lichteffekte, LED-Elemente und spektakuläre Pyro-Effekte unterstreichen die Musik und machen ihre Konzerte zu einzigartigen Erlebnissen.