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Shunske Sato, Nils Mönkemeyer, Concerto Köln, Kent Nagano

S. Sato, N. Mönkemeyer, Concerto Köln, K. Nagano: Berlioz, Paganini, Wagner - Kölner Philharmonie - Spuelzeit 2018/2019 - 20.01.2019
Sonntag 20 Jan 2019 20:00
Kölner Philharmonie
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln

Veranstaltungsinfos


Shunske Sato Violine
Nils Mönkemeyer Viola

Concerto Köln
Kent Nagano
Dirigent

Richard Wagner
Siegfried-Idyll E-Dur WWV 103 (1870)
für Orchester

Niccolò Paganini
Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 d-Moll (1829/30)

Pause

Hector Berlioz
Harold in Italien op. 16 (1834)
Sinfonie in vier Teilen mit obligater Viola

"Die Welt schuldet mir, was ich brauche", verkündete einst selbstbewusst Richard Wagner und revolutionierte mit leidenschaftlicher Egomanie die Sprache der Musik. Unter dem Titel "Wagner Lesarten" möchte Concerto Köln diese Sprache erkunden und betritt damit ein neues Feld der historischen Aufführungspraxis. Mehrfach hat sich das renommierte Originalklang- Orchester bereits sinfonischem Repertoire des 19. Jahrhunderts gewidmet. Nun nimmt es unter der Leitung von Kent Nagano erstmals die romantische Oper in den Blick: Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen". Über mehrere Jahre und in verschiedenen Konzerten nähern sich Concerto Köln und Kent Nagano der Wagner’schen Klangsprache und seinem Mammutwerk an. In einem ersten Schritt erkunden sie nun das Wagners Frau Cosima gewidmete Siegfried-Idyll. Kurz vor Wagner hatte schon Hector Berlioz zu kühnen Würfen ausgeholt. Auch er inszenierte sich immer wieder selbst als Künstler in seinem Werk. Der Komponist spiegelte sich gerne in seinen Helden. In der Programmsinfonie "Harold in Italien" übertrug er diese Rolle der "obligaten“ Viola. Eigentlich hätte es ein Stück für Niccolò Paganini werden sollen, dem der Solopart dann aber zu wenig solistischen Glanz abwarf. Der legendäre Teufelsgeiger komponierte sich seine Bravourstücke, wie das hochvirtuose vierte Violinkonzert, dann doch am liebsten selbst in die Finger.

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