Sebastian Klinger, Violoncello & Enrico Pace, Klavier - Beethovenfest 2019

Mittwoch 18 Sep 2019 20:00
Collegium Leoninum
Noeggerathstraße 34
53111 Bonn

Veranstaltungsinfos

Der aus Wien stammende Kölner Kurfürst Maximilian Franz war ein großer Verehrer Mozarts. Der junge Beethoven, Instrumentalist in der Hofkapelle, war dementsprechend vertraut mit Mozarts Werken. Seine Variationen über die „Zauberflöte“-Arie „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ komponierte er bereits 1801. Während der Arbeit an seiner fünften und sechsten Symphonie entstand auch die Cellosonate in A-Dur op. 69. Noch Johannes Brahms zeigte sich beeindruckt von der Eröffnung dieses Werkes mit einem Cello-Solo und übernahm diese Idee für seine eigene e-Moll-Sonate op. 38. Anton Webern griff eine andere Facette von Beethovens Schaffen auf: die Kunst des ausdrucksstarken Kleinformats, sehr verdichtet in den „Drei kleinen Stücken“ op. 11 und der zu seinen Lebzeiten unveröffentlichten Cellosonate von 1914.

Sebastian Klinger  Violoncello
Enrico Pace  Klavier

Ludwig van Beethoven: Sieben Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ Es-Dur WoO 46 (1801)
Johannes Brahms: Cellosonate Nr. 1 e-Moll op. 38 (1862–65)
Anton Webern: Zwei Stücke für Violoncello und Klavier (1899)
Anton Webern: Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier  op. 11 (1914)
Anton Webern: Cellosonate (1914)
Ludwig van Beethoven: Cellosonate Nr. 3 A-Dur op. 69 (1807/08)