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		<lastBuildDate>Wed, 15 May 2013 15:41:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>KölnTicket-Konzertbericht: Wunsch.WG</title>
			<link>http://www.koelnticket.de//info/news/newsdetails/news/koelnticket-konzertbericht-wunschwg.html</link>
			<description>Am 11. Mai war die Kölner Indie-Pop-Band Wunsch.WG Vorband von Börgerding im Luxor. Eigentlich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 11. Mai war die Kölner Indie-Pop-Band Wunsch.WG Vorband von Börgerding im Luxor. Eigentlich sollte auch Christian Durstewitz als Special Guest dazu stoßen, doch der beförderte sich (wohlgemerkt an seinem Geburtstag!) in die Notaufnahme und konnte dem Konzert nicht beiwohnen. Er versprach aber bald ein kostenloses Akustikkonzert in Köln als Widergutmachung nachzuholen. <br /><br />Wunsch.WG sind Marc, Uli, Ben, Lene und Felix, die an diesem Abend im Luxor die Bühne mit einer E-Gitarre, einem Akustik-Bass, einer Akustik-Gitarre und dem obligatorischen Schlagzeug eroberten. Die Instrumentierung variierte während des Konzerts: Mal wurden zwei Akustik-Gitarren oder sogar eine Mundharmonika ins Spiel gebracht. Schon beim zweiten Song wurde, mit rhythmischem Klatschen, das Taktgefühl des Publikums getestet. Die Zuschauer wurden danach dauerhaft bei Laune gehalten: Ständig wurden sie zum Singen, Tanzen oder Klatschen aufgefordert. Dem wurde gerne Folge geleistet, denn die Aufforderungen waren sehr charmant verpackt.&nbsp; Während solche Bitten bei manchen Vorbands eher widerwillig erhört werden, ist das bei Wunsch.WG gar kein Problem. Die Bespaßungsmaßnahmen finden sogar mehr Anklang als bei der Hauptband Börderding. Die Chöre werden nach Männern und Frauen oder sogar nach Bandmitgliedern sortiert: So haben bei einem Song die Bassistin und der Gitarrist jeweils ihren eigenen Chor. Der Frontmann hat derweil den Charme eines jungen, erblondeten Jim Morrison und seine Performance weist eine komplexes Luftgitarrenspiel auf; wohl unbeabsichtigt. Lässig hängt seine Hand vor seinem Bauch und wippt auf und ab beim Singen, was an ein Gitarrenspiel erinnert. Mit ein wenig Fantasie kann man sich als Zuschauer noch eine weitere Gitarre dazu denken. <br /><br />Trotz der akustischen Drosselung bieten Wunsch.WG an diesem Abend einen satten Sound und eine tolle Performance. Sie motivieren das Publikum von der ersten Minute und präsentieren ein schönes Gesamtbild auf der Bühne.<br /><br /><i><br />Fotos: Christina Schuh</i>]]></content:encoded>
			<category>Konzertberichte</category>
			<category>Kölnticket kontextsensitive Suche</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 15:41:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>KölnTicket-Tipps ab dem 14.5.2013</title>
			<link>http://www.koelnticket.de//info/news/newsdetails/news/koelnticket-tipps-ab-dem-1452013.html</link>
			<description>Unsere Tipps diese Woche 26. Kölner Sommerfestival: &quot;Mummenschanz&quot;, Circus Roncalli und Rush </description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Schweizer Theaterlegende kommt, nach großem Erfolg am Broadway, zurück nach Köln. Große Poesie, die man nicht verpassen sollte.<br /><link http://www.koelnticket.de/suchergebnisse/eventreihe.html?eventlineid=37801&nomobile=1&referer_info=kt-teaser _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Zu den Tickets</link>]]></content:encoded>
			<category>KölnTicket Tipps</category>
			<category>Kölnticket kontextsensitive Suche</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 10:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>KölnTicket-Tipps ab dem 7.5.2013</title>
			<link>http://www.koelnticket.de//info/news/newsdetails/news/koelnticket-tipps-ab-dem-752013.html</link>
			<description>Unsere Tipps diese Woche Chio, Hazmat Modine, 1. Kölner Oktoberfest und Mario Barth</description>
			<content:encoded><![CDATA[10 Tage lang die größten Reitstars live erleben: 500 Pferde, 300 Sportler, 350.000 Zuschauer, dazu spektakuläre Flutlichtevents &amp; Showprogramm für die ganze Familie!<br /><link http://www.koelnticket.de/suchergebnisse/eventreihe.html?eventlineid=32729&nomobile=1&referer_info=kt-teaser _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Zu den Tickets</link>
]]></content:encoded>
			<category>KölnTicket Tipps</category>
			<category>Kölnticket kontextsensitive Suche</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 May 2013 12:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Newcomer-Interview: Whatever</title>
			<link>http://www.koelnticket.de//info/news/newsdetails/news/newcomer-interview-whatever.html</link>
			<description>Whatever ist eine vierköpfige Band aus Köln, die ihren Ursprung in der lokalen Hardcore Szene fand,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Whatever</b> ist eine vierköpfige Band aus Köln, die ihren Ursprung in der lokalen Hardcore Szene fand, sich jedoch seit 2009, in frischer Besetzung, auf melodischen Skate Punk konzentriert. Sie spielten unter anderem mit No use for a Name, 7 Seconds, Snuff and Nations a Fire. Nach den EPs &quot;No Improvement&quot; und &quot;No Promise Land&quot; stehen sie jetzt mit ihrem<b> Debütalbum &quot;What Do You Expect?&quot; </b>in den Startlöchern.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Newcomer</category>
			<category>Kölnticket kontextsensitive Suche</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 May 2013 09:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>KölnTicket-Tipps ab dem 30.4.2013</title>
			<link>http://www.koelnticket.de//info/news/newsdetails/news/koelnticket-tipps-ab-dem-3042013.html</link>
			<description>Unsere Tipps diese Woche Velux Open 4 Opening Party, We Will Rock You, Fortuna Köln - Viktoria Köln...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Köln feiert den Auftakt von Europas größtem Handball-Event Party mit Handball-Stars, Bläck Fööss und vielem mehr!<br /><link http://www.koelnticket.de/suchergebnisse/details.html?eventid=559013&goStatic=1&referer_info=kt-teaser _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Zu den Tickets</link><b><br /></b>]]></content:encoded>
			<category>KölnTicket Tipps</category>
			<category>Kölnticket kontextsensitive Suche</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 May 2013 11:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kölner Illustrierte Mai 2013</title>
			<link>http://www.koelnticket.de//info/news/newsdetails/news/koelner-illustrierte-mai-2013.html</link>
			<description>Ausgabe Mai 2013 nicht zur Hand oder verpasst? Melden Sie sich als ServiceLetter-Abonnent an und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ausgabe Mai 2013 nicht zur Hand oder verpasst? Melden Sie sich als ServiceLetter-Abonnent an und lesen das ganze Magazin als E-Paper!<br /><br /><link http://www.koelnticket.de/info/service/serviceletter.html?goStatic=1&referer_info=kt-teaser _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">ServiceLetter-Anmeldung und e-paper</link>]]></content:encoded>
			<category>Kölnticket kontextsensitive Suche</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 10:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>KölnTicket-Konzertbericht: Kasalla</title>
			<link>http://www.koelnticket.de//info/news/newsdetails/news/koelnticket-konzertbericht-kasalla.html</link>
			<description>Die Überflieger Kasalla hatten am 22.4. ihr letztes von drei ausverkauften Konzerten in der Live...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Köln, der 23.04.2013<br /><br />Liebe Jungs von Kasalla,<br /><br />gestern durfte ich Euer Konzert besuchen. Vorab muss ich sagen, dass ich kein allzu großer Fan von kölscher Musik bin, aber dazu später... Während draußen der Einlass in vollem Gange ist, wird Euch Backstage ein Preis verliehen. Es freut mich wirklich sehr, dass Ihr als junge, motivierte Band drei Mal (!) die Live Music Hall ausverkaufen konntet und dafür habt Ihr den Sold Out Award wirklich verdient. Natürlich wart Ihr sichtlich erfreut! Die Stimmung hinter der Bühne ist locker, es wird auf den Erfolg der Tour und besonders der letzten drei Konzerte in Ehrenfeld angestoßen. Hier tummeln sich zahlreiche Leute, denn nicht nur Ihr steht heute auf der Bühne, sondern auch zahlreiche Gäste. Micki Pick und Robert Kril von der Live Music Hall sind vor Ort, um Euch den Award zu verleihen und ein paar Worte an Euch zu richten. Ich glaube, Ihr könnt das alles noch gar nicht richtig fassen. Die gerahmten Schönheiten werden in Sicherheit gebracht und ich mache mich auf, um gespannt auf den Beginn des Konzerts zu warten.<br /><br />Die Bühne ist mit einem weißen Vorhang verdeckt und bald wird mir auch klar warum: Pompöser konnte Euer Auftritt kaum beginnen. Nach dem amüsanten Einspieler &quot;Dä verkiehrte Knopp&quot; wird Basti von einem Scheinwerfer beleuchtet und wirft seinen Schatten auf den Vorhang, der bald darauf fällt. Das Publikum tobt! Ich muss sagen: Ihr habt mich von der ersten Sekunde überzeugt. Dabei sind die aufwändigen Lichtinstallationen und Bildschirme, auf denen ab dem zweiten Song unterstützende Bewegtbildelemente gezeigt werden, eine schöne Zugabe, lenken aber trotzdem nicht allzu sehr von Eurem musikalischen Können ab. Mir wird schnell klar warum Ihr im Moment so heiß gehandelt werdet: Euer kölscher Crossover ist eine angenehme Abwechslung zu den doch oft sehr traditionell gehaltenen kölschen Bands. Schon Euer Publikum zeigt, dass Ihr Euch nicht einschränken lasst, denn hier sind fast alle Altersklassen vertreten. <br /><br />Ihr legt besonders viel Wert auf musikalische Vielfalt. Egal, ob schnell oder langsam, laut oder leise: Über das Ziel von 100 Prozent wird immer hinausgeschossen. Auch Eure Bühnenshow ist ein Highlight! Als Unterstützung habt Ihr heute Querbeat, Cat Ballou und Carolin Kebekus eingeladen. Ob lustig-kostümiert oder als musikalische Ergänzung: Eure Gäste legen visuell, gesanglich und instrumental noch einen drauf. Für Balladen werden klassisch die Streicher an den Start gebracht, während an anderer Stelle Blechbläser für gute Laune sorgen. Dargeboten wird das Beste aus zwei Alben und einer rasanten Karriere. Als großes Finale entern, natürlich, die &quot;Pirate&quot; die Live Music Hall und das obligatorische &quot;Hey Hey Hoo&quot; wird nach Ende des Songs noch minutenlang fortgesetzt. Nach einigen Zugaben entlasst Ihr Euer Publikum mit dem &quot;Schlofleed&quot; in die Nacht.<br /><br />An dieser Stelle muss ich Euch herzlich danken für die Einladung. Ich habe an diesem Abend tatsächlich kölsche Musik gehört, die meinem Geschmack, und offensichtlich auch dem tausend anderer, entspricht. Ich war noch nie so stolz aus Köln zu kommen. Danke, dass Ihr diese Musik auch für jüngere Menschen attraktiv macht und ein bisschen frischen Wind in die Szene bringt.<br /><br />Hoffentlich bis bald!<br /><br />Eure Christina]]></content:encoded>
			<category>Kölnticket kontextsensitive Suche</category>
			<category>Konzertberichte</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 14:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>KölnTicket-Erlebnisbericht: Springmaus-Vorab-Premiere</title>
			<link>http://www.koelnticket.de//info/news/newsdetails/news/koelnticket-erlebnisbericht-springmaus-vorab-premiere.html</link>
			<description>Mit ihrem neuen Programm &quot;Helden gesucht!&quot; feierten die Springmäuse in Rösrath eine gelungenen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ausgerechnet in meiner Heimatstadt Rösrath sollte die Vorab-Premiere des neuen <b>Springmaus-Programms &quot;Helden gesucht&quot;</b> stattfinden – klar, dass ich da nicht fehlen konnte! Vor einer ausverkauften Aula brillierte das vierköpfige Bonner Ensemble und lehrte das Publikum, was echte Improvisationskunst ist.
Nachdem gleich zu Beginn der Show fünf &quot;Helden des Alltags&quot; aus dem Publikum gekürt worden waren, dienten deren grob erfasste biografische Daten (Name, Heimatstadt und Beruf) im folgenden als Handlungsgerüst des Abends. <br /> Neben Instrumenten (Klavier und Akkordeon) kamen auch die verschiedensten Sprachfärbungen zum Einsatz, um die Handlung möglichst authentisch zu gestalten. Ob es um den spanischen Großvater, die Studenten-WG in Bochum oder die Abitur-Klausur im Rösrather(!) Gymnasium ging – die Springmäuse wechselten blitzschnell die Rollen und Charaktere und schufen einen faszinierenden Schlagabtausch. 
Zwischendrin sorgte immer wieder der &quot;Praktikant&quot; der Show für krudes Amusement, der – wie im übrigen vieles der neuen Show – laut augenzwinkernder Eigenaussage des Ensembles Resultat von radikalen Sparmaßnehmen darstellte. Ja, auch die Springmäuse müssen sparen, mit Praktikanten arbeiten und sich die Helden ihrer neuen Show einfach aus dem Publikum rekrutieren. <br />Woran aber ganz gewiss auch in Zukunft bei den Springmäusen nicht gespart wird, ist das radikale Improvisationstalent. Binnen Sekunden werden komplexe Handlungsstrukuren entworfen, verworfen, miteinander verknüpft und mit vollem Körpereinsatz präsentiert. Absolut sehenswert!<br /><br />-mb]]></content:encoded>
			<category>Konzertberichte</category>
			<category>Kölnticket kontextsensitive Suche</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 14:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>KölnTicket-Tipps ab dem 23.4.2013</title>
			<link>http://www.koelnticket.de//info/news/newsdetails/news/koelnticket-tipps-ab-dem-2342013.html</link>
			<description>Unsere Tipps diese Woche Wolf Coderas Session Possible, Andrea Bocelli, Heimspiele Bayer Leverkusen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wolf Codera bringt bei seiner Session Possible die &quot;Stars hinter den Stars&quot; zusammen, die sonst u.a. mit Sting oder Phil Collins auf der Bühne stehen.<br /><link http://www.koelnticket.de/suchergebnisse/details.html?eventid=555623&goStatic=1&referer_info=bt-teaser _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Zu den Tickets</link>
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			<category>KölnTicket Tipps</category>
			<category>Kölnticket kontextsensitive Suche</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 09:24:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>KölnTicket-Interview: Kasalla</title>
			<link>http://www.koelnticket.de//info/news/newsdetails/news/koelnticket-interview-kasalla.html</link>
			<description>Kasalla haben eine steile Karriere vorzuweisen: Die Band gründete sich 2011 und hat bis heute zwei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kasalla gründeten sich Mitte 2011. Songwriter Flo Peil und Sänger Bastian Campmann schlossen ihr Wissen und Können zusammen, um Musik, die ihnen gefällt, mit kölschen Texten zu produzieren. Das dieses Vorhaben unter einem guten Stern stand, wusste bis dato niemand. Die erste Single „Pirate“ war Rundläufer der Session und heimste zahlreiche Preise ein. Wir trafen Sänger Basti und Keyboarder Ena, um diesen Erfolg Revue passieren zu lassen.<b><br /><br /><br />Ihr hattet bisher eine steile Karriere. Könnt ihr ein paar Highlights aus der letzten Zeit nennen?</b><br /> <br /> Basti: Das größte Highlight, sicher auch emotional, war, dass wir beim Arsch huh im November letzten Jahres dabei sein dürften. Dort haben wir vor 80.000 Leuten gespielt und das ganz fernab des Karnevals. Im Karneval waren in der ersten Session viele Sachen dabei, bei denen wir uns dann doch kneifen mussten, weil wir es nicht glauben konnten: Als wir das erste Mal auf dem Alter Markt oder das erste Mal in der LANXESS arenan gespielt haben. Das sind natürlich Momente, die man nicht vergisst.<br /> <br /> Ena: Kann ich nur bestätigen. Das erste Mal auf dem Heumarkt denkt man „Geil!“ und das erste Mal in der Arena denkt man „Oh mein Gott!“, aber diese Session waren wir mehrmals in der Arena und da wird es fast schon ein bisschen normal. Aber wie gesagt: Bisheriges Highlights ist eigentlich diese Arsch Huh-Geschichte gewesen.<br /> <br /> <b>Bei einem der vielen Konzerte in der LANXESS arena seid ihr letzten Dezember auch als Vorband von Silbermond aufgetreten. Wie kam es denn dazu?</b><br /> <br /> Basti: Silbermond haben eine Vorband in jeder Stadt gesucht und wir haben den Hut einfach mal in den Ring geworfen. 250 Bands haben sich beworben, Silbermond haben sich das durchgehört und gedacht, dass sie einfach mal eine Band nehmen, die auf Kölsch singt; auch wenn die Hälfte der Fans nicht Mal aus Köln und Umgebung kam und sicher mit riesen Fragezeichen vor unseren Texten gestanden haben. Generell waren wir aber doch überrascht wie viele Leute zumindest so aussahen als hätten sie uns schon mal gehört. Es war sehr, sehr schön da.<br /> <br /> <b>Ihr wollt euch nicht unbedingt abgrenzen vom Karneval, aber zumindest wollt ihr, dass eure Musik auch abseits des Karnevals gehört wird. Wie wollt ihr das erreichen?<br /></b> <br /> Basti: Wir machen einfach die Sachen auf die wir Bock haben. Auf dem ersten Album hatten wir zum Beispiel einen Tango, auf dem zweiten Album haben wir eine Nummer, die ein bisschen rammsteinesk ist. Wenn wir ins Studio gehen und eine Idee haben, bei der wir denken, dass die cool ist, spielen wir das so ein wie wir Bock haben. Wie du schon gesagt hast: Den Karneval grenzen wir nicht aus. Wir finden auch nicht, dass man nur das eine oder das andere machen kann. Wir leben in Köln, mitten in der Stadt, wir feiern auch und haben schon Karneval gefeiert bevor wir mit Kasalla unterwegs waren, eher nicht im Sitzungskarneval, sondern auf der Zülpicher oder so, aber das ist schon ein Bestandteil dessen, was wir finden, was Köln ausmacht und deswegen haben wir das auch niemals ausgeschlossen oder abgegrenzt. Natürlich hat man da die einmalige Möglichkeit in drei Monaten 100 oder 200 Konzerte zu spielen und möglichst viele Leute zu erreichen mit der Musik, die man macht. Das ist eine fantastische Möglichkeit.<br /> <br /> <b>Denkt ihr, ihr habt eine Marktlücke mit eurer Band gefunden? Ihr hattet ja nun relativ viel Erfolg in kurzer Zeit.<br /></b> <br /> Basti: Total krass und unrealistisch war das alles schon. Also irgendwas haben wir anscheinend schon getroffen; vor allem mit dem „Pirate“ Lied. Irgendwas scheinen wir richtig gemacht zu haben in Bezug auf richtiger Ort und richtige Zeit. Natürlich war auch Glück dabei und vielleicht war das Bedürfnis da, dass mal was Neues kommt. Das kann man vorher aber nicht wirklich abschätzen oder planen. Wir nehmen das jetzt einfach so mit und freuen uns total, dass wir da so angenommen wurden sind und so gut ankommen. Ich denke schon, dass da Bedarf war.<br /> <br /> Ena: Geplant war, dass wir Musik auf Kölsch machen, die Leute in unserem Alter auch cool finden können. Klar, da gibt es auch Bands wie Brings, die rocken einen ab, aber der Rest ist eher so traditionell angehaucht. Wir wollten Musik machen, die wir auch so geil finden, nur mit kölschen Texten. Das funktioniert ganz gut bis jetzt.<br /> <b><br /> Wieso habt ihr euch für „Pirate“ als erste Single entschieden?</b><br /> <br /> Basti: Das war die erste Nummer, die wir geschrieben haben. Wir haben das dann auch rumgezeigt im Sinne von „Das könnten wir uns vorstellen“. Das kam auch gut an, aber dass die Nummer so durch die Decke geht, hätten wir nicht gedacht. Dass 10.000 Leute „Hey hey ho“ singen, hätten wir uns in unseren wildesten Träumen nicht ausgemalt. Das war also keine Entscheidung im Sinne von „Wir schreiben jetzt einen Hit“, sonder das war die erste Nummer und das hat sich im Prinzip selbst entwickelt. <br /> <br /> <b>Was erhofft ihr euch denn in Bezug auf überregionalen Erfolg?</b><br /> <br /> Basti: Es ist natürlich so, dass die Sprache die Zuhörerschaft begrenzt. Es ist aber auch gar nicht unser Anspruch nächstes Jahr auf Europa Tournee zu gehen. Wir wissen, dass das eher unwahrscheinlich ist. Wir hatten aber zum Beispiel das Glück, dass wir schon in München spielen konnten, da waren sogar 300 Leute, wovon geschätzte 299 aber sicherlich Exil-Kölner waren. Trotzdem war das eine starke Sache. Rheinländer gibt es ja nicht nur in Köln, die wandern gerne Mal aus. Insofern würden wir uns auch mal freuen noch was rumzukommen. Wir wissen aber sehr wohl, dass wir hier in der Region zu Hause sind und hier wird sich auch der Hauptteil abspielen von dem, was wir hoffentlich in den nächsten Jahren noch so für Ideen haben.<br /> <br /> <b>Fandet ihr es schwer, das durchweg positiv bewertete Album noch zu übertreffen?</b><br /> <br /> Basti: Als wir das erste Mal im MTC gespielt haben, hatten wir diverse Leute eingeladen, auch von unserer jetzigen Plattenfirma Pavement. Nach dem Konzert kam der Chef zu uns und meinte: „Ey, ihr habt zehn Nummern gespielt. Die find ich alle geil, ich will ein Album machen“. Da dachten wir alle nur: „Eh… Hallo? Geht’s noch?“. Das war natürlich auch nicht geplant. Wir haben uns da alle Gedanken gemacht, weil man nach dem „Pirate“ Song und dem durchweg positiv bewerteten Album schon unter Druck steht, aber wir haben einfach versucht weiter das zu machen, auf was wir Bock haben. Ist ja auch nicht so schlecht angekommen und wir sind sehr zufrieden damit. Mit Druck muss man immer umgehen können. Andererseits: Wäre es andersrum gewesen, also hätten wir als erstes ein Album abgeliefert, das keinen interessiert hätte, dann hätten wir noch viel mehr unter Druck gestanden im Sinne von „Wenn es jetzt nicht klappt, dann ist es sowieso nichts“.<br /> <br /> Ena: Es ist ja auch eine andere Sache, wie man an sowas rangeht. Wir haben gesagt: Wenn ein neues Album kommt, müssen wir wirklich mit jedem einzelnen Song 100 % zufrieden sein. Mit dem Anspruch sind wir auch daran gegangen. Das wird auch beim nächsten Album so sein, egal, wann das kommt. Nur damit wir nicht sagen: Es muss jetzt schnell gehen, wir wollen unbedingt dieses Jahr noch ein Album machen. Wenn alles super ist, dann kommt’s. Wenn das diesen Sommer ist, dann ist das so, aber wir lassen uns dabei auch die Zeit.<br /> <br /> <b>Wie kam es denn dazu, dass das zweite Album relativ schnell auf das erste folgte? War es, weil ihr schon Songideen hattet oder weil die Fans er verlangt haben?</b><br /> <br /> Basti: Es war eine Mischung aus beidem. Wir hatten schon Songs, das hatte sich organisch so ergeben. Wir haben die dann unserer Plattenfirma gezeigt, sie waren zufrieden damit und meinten: „Dann raus mit dem Ding“. Es war total absurd, weil beide Alben innerhalb von einem Jahr veröffentlicht wurden und wir uns wirklich fragen mussten, ob wir das machen können. Es war zeitlich natürlich auch ein Vabanque-Spiel, aber wir haben es dann irgendwie auch hinbekommen. <br /> <br /> <b>Wie kam es zu dem Bandnamen? Ich habe eben gehört, dass es ein Album von Brings gibt, das so heißt.<br /></b> <br /> Basti: Das ist richtig. Flo und ich saßen im Studio und haben eine Liste runtergeschrieben. Es gab da ganz andere Ideen, aber wir waren uns relativ schnell einig, dass es was kurzes, prägnantes sein muss. Kasalla heißt im Kölschen sowas wie „Jetzt gibt es Randale“, aber nicht auf eine sonderlich aggressive Art. Das fanden wir von Anfang an cool und es war dann eher eine Bauchentscheidung. Und ja, es gibt ein Album von Brings, in der Tat. Wir kannten den Peter Brings, haben uns zum Kaffee bei ihm zu Hause getroffen und meinten dann: „Wir haben da eine Idee. Problem ist: Wir würden uns gerne nennen wie euer Album“. Der Musikverlag von Brings heißt ja auch noch so, Kasalla Musik. Aber Brings meinte dann: „Ja, Jungs, macht doch. Ist alles cool“. Dann haben wir einen Sekt getrunken und gesagt, dass das Baby jetzt so heißt.<br /> <br /> <b>Welche anderen kölschen Bands inspirieren euch?</b><br /> <br /> Basti: Also Grundinspiration sind auf jeden Fall die Bläck Fööss, besonders die frühen Bläck Fööss, die auch genreübergreifend ihr Ding durchgezogen haben. Die haben in den 80ern mit Huusmeister Katschmarek schon eine Hip Hop-Nummer gemacht, da hat die Fantastischen Vier hier noch keiner gekannt. Die haben sich auch einfach nicht drum geschert, was man musikalisch von ihnen erwartet. Das ist auch unser Vorbild, besonders was die musikalische Vielfalt angeht. Ansonsten lässt man sich einfach davon beeinflussen, was man selbst so hört; das muss auch nicht unbedingt immer Kölsch sein. Das Glück ist auch, dass wir uns im Stil nicht auf irgendwas beschränken.&nbsp; Wenn jemand sagt, er hätte gerade eine geile Dubstep-Sache im Kopf, gibt es halt kölschen Dubstep, bitteschön.<br /> <b><br /> </b><b>Basti, dein Vater ist 2007 verstorben und war selbst in der Szene tätig als Gitarrist der Räuber. Wolltest du das musikalische Erbe weitertragen?</b><br /> <br /> Basti: Kann man so jetzt nicht sagen. Ich hatte schon mal eine Band, das war allerdings eine reine Karnevalsband, da war ich so 18 oder 19 Jahre alt. Das ist furchtbar in die Hose gegangen, weil ich richtig schlecht war und auch noch Gitarre beim Singen spielen musste. Es war nicht so, dass ich mich in irgendeiner Art berufen gefühlt habe, aber natürlich finde ich es schön, dass ich jetzt auch was machen kann, um das weiterzuführen, was mein Vater gemacht hat. Weniger musikalisch, weil er mit den Räubern sehr traditionell unterwegs war, aber in der Form wie er das Ganze gelebt hat und das ist natürlich eine schöne Sache. Das freut mich sehr und ich hoffe er schimpft da oben nicht mit mir, weil ich Unsinn mache.]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 17:10:00 +0200</pubDate>
			
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